Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)
Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből
84 Tihamér Gedeon des Bauxitbergbaues werden die wasserspeichernden Schichten abgebaut. Aus den im Abbau befindlichen Kalksteinschichten sickert fortwährend Wasser: im Frühjahr 1931 ergossen sich aus einer 5 cm breiten, 10 cm hohen Spalte 2 Monate hindurch durchschnittlich 5 Minutenliter in die Grube. Von den eozänen Wassersammelbecken besitzt dasjenige von Gánt die grösste Ausdehnung: 2 km 2. Die Quellen und Brunnen von Gánt wurden von Dr. Kormos eingehend studiert. Die sämtlichen Wasserliefernden Punkte liegen an der nordwestlichen Seite der die Ortschaft durchziehenden Strasse. In der Mitte der Ortschaft bricht die Quelle an der Grenze zwischen Miliolidenkalk und pleistozänem Dolomitschutt hervor, sie ist sorgfältig eingefasst. Die Quelle stellt in 220 m Höhe ii. d. M. einen der niedrigsten Punkte jener wasserführenden Schicht dar, die das Becken von Gánt ausfüllt. In einem Teil der Brunnen von Gánt stimmt das Wasser bezüglich seines Niveaus und seiner Temperatur mit dem der Quellen überein, als Zeichen ihres gemeinsamen Ursprunges. (Solche sind der Brunnen in der Mitte der Gánter Beckens, auf dem „Réti földek" genannten Gebiet, sowie jener vor dem Pharrhaus, welch letzterer 9.5 m tief ist und eine 6.3 m hohe Wassersäule besitzt.) .•'; ; Bei einen Teil der Brunnen wurde des Wasser in einem tiefern Niveau angetroffen, es besitzt eine höhere Temperatur und geringere Menge, in Anbetracht dessen, dass diese Brunnen das versickernde Wasser der Quellen sammeln (wie z. B. die Brunnen vor der Kirche und neben der Quelle). Die Temperatur des Wassers der Quelle, sowie der Brunnen ändert sich mit der Jahreszeit, was sich durch die geringe Tiefe der wasserspeichernden Schicht erklärt. Benennungen: Ji( 1926. 12. VI. 1930. 30. VIII. 1931. 3. II. 1931. 30. III. Quelle von Gánt • 11.0° C 12:5° C 9.5» C 9.5» C ( Brunnen des Pfarrhauses 11.0 „ 11.8 „ - 8.8 „ 8.3 „ Brunnen von der Kirche 13.5 „ 14.1 „ — — oLü-ft ic:-f!c -t.' 25.0 ; - 3.0 „ l.o „ 2ÍÍJV. ' !.»C. ' - Das Wasser dér Quelle unterscheidet sich hauptsächlich durch s'einen hohen Sulfatengehalt von den Triaswässern. (Analyse: Tabelle3.) Dér»' Wasserertrag der Quelle im Jahre 1931 kann auf 70.000 m 3 geschätzt wth-deVi. Ein ganz kleines Wassersammeigebiet stellt das oligozäne Becken vpn Kápolnapuszta: dar, das durch zwei Brunnen aufgeschlossen ist. Abs. íe 280 m. . ,