Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)
Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből
Hydrologische Beobachtungen aus dem südöstlichen Teil des V értesgebirge 77 majorer Quelle dürfte in 158 m abs. Höhe gewesen sein. Darum führt sie nur bei sehr hohem Karstwasserniveau den Wasserüberschuss ab. Die grosse Niederschlagsmenge im westlichen Gebiet des Vértesgebirges in 1930 (Mór 732 mm) gibt uns die Erklärung der Entstehung einer neuen Quelle, die in der Schottergrube unter den Zámolyer Weingärten (an der rechten Seite des Weges nach Csákberény, 800 m SWlich von den Zámolyer Quellen) im Frühling 1931 an die Oberfläche trat. Das Niveau des die ganze Grube überschwemmenden Wassers blieb durchschnittlich 2.5 m unter dem Gelände stehen (in cca. 155—156 m abs. Höhe). Die Grube hatte keinen Abfluss, das Wasser versickerte in der Schotterschicht. Bis zum Sommer 1931 sank der Wasserspiegel um cca. 15 cm. Mit Beginn des Bauxitbergbaus in Gánt musste man auch für die Wasserversorgung des Eisenbahnbetriebes und der Siedlung sorgen. Der Berliner Geologe Dr. Lötz hat in einem Tal, das entlang einer miocänen Verwerfung zieht, namentlich im unteren Viertel des Száraz-Tales am südöstlichen Fuss des Vaskapu-Berges 178.4 m ü. d. M. einen Punkt für den Schacht zur Gewinnung des Triaswassers angegeben. Mit dem Schacht hat man in 26 m Tiefe das Wasserniveau auch erreicht, aber im Schacht auch nach dessen Vertiefung nur langsam hereinsickernde geringe Wassermengen erhalten. Danach hat Dr. Kormos 3 im mittleren Abschnitt des Száraz-Tales, in 182.5 m abs. Höhe einen Punkt angegeben, wo genau in der von Kormos vorausgesagten Tiefe von 31 m das Karstwasser tatsächlich angebohrt wurde. Für die Aufstellung der Pumpe wurde ein Schacht gebohrt, der bis 0.5 m Humus, bis 10 m pleistocänen Gesteinschutt, und von hier abwärts anstehenden Dolomit durchsank. Der Schacht ist 34 m tief und die Quelle bricht von der nordöstlichen Seite herein. Ihr Wasserertrag beträgt 160 Minutenliter. Der Wasserspiegel ist in der Höhe von 155 m ü. d. M. stehengeblieben. Die jährlich gewonnene Wassermenge kann auf 9000 m 3 geschätzt werden. Die Temperatur des Wassers schwankt zwischen 10.5—11.0° C. Seine Analyse (in Tabelle 5.) zeigt den geringsten Trockenrest, CaO- und MgO-Gehalt unter den Triaswässern. Die Wasserversorgung der Wohnsiedlung des Bergwerkes war ursprünglich auch aus dem Schacht im Száraz-Tale geplant, doch wurde auf anraten Dr. Kormos an der von ihm angegebenen Stelle in 193 m abs. Höhe ein neuer Schacht gebohrt. In 40 m Tiefe wurde das Wasserniveau erreicht, dann der Schacht bis 46 m vertieft und die untersten 5 m wurden zu einem Sammelbecken ausgestaltet. Im Profil des Schachtes (Abb. No. 2.) verdient in 17.5 m Tiefe eine gelbe Tonschicht (58 cm) 3 Dem ich für die frdl. Überlassung seiner Daten herzlichen Dank sage.