Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)

Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből

74 Tihamér Gedeon Der Wasserertrag der Quellen ist sehr veränderlich. Im Frühjahr 1929 war die nördliche Quelle (No. 6. auf Abb. 1.) sehr wasserreich, der westliche Quellenkessel (No. 1. auf Abb. 1.) dagegen fast ganz trocken. Im Sommer 1930 war Quelle No. 1. sehr wasserreich, und No. 6. ganz trocken. Im Dezember desselben Jahres gaben beide Quellen nur sehr spärlich Wasser. Im Frühjahr 1931. begann Quelle No. 6. langsam zu sickern (wenn auch nicht genau in seinem alten Kessel, sondern einige Meter davor), um nach einigen Wochen wieder mit grossem Wasser­reichtum zu fHessen. Zu gleicher Zeit gab Quelle No. 1. auch unverändert grosse Wassermengen. Bei verminderter Tätigkeit der Hauptquellen ver­siegen die kleinen ganz. Die wasserreichste Quelle entspringt im kreis­runden Becken (No. 8.). In Bezug auf das gänzliche Versiegen der Quellen und den Beginn ihrer erneuten Tätigkeit zeichnete Seidel* die nachstehenden Angaben auf: 1755, August: Die Quellen sind gänzlich ausgetrocknet. 1758, Mai: Volle Quellentätigkeit mit reichem Ertrag. ? Über den Zeitpunkt der Austrocknung fehlen Aufzeichnungen. 1794 Die Quellenkessel sind noch immer gänzlich trocken. *Chronologische Erzählung der Ereignisse und Begebenheiten in der Herrschaft Csókakő — Moor im Stulweissenburger Comitat in Ungarn. Gesammelt durch IGNAZ SEIDEL, 1881. (Aus der Bibliothek der Museums von Székesfehérvár.) o 1. Fig. Die Umgebung von den Quellen bei Zámoly.

Next

/
Oldalképek
Tartalom