Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)

Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből

68 Dr. G. Csesrezv vergebens ein entsprechendes Wasser zum Trinken, wenn unser Trink­glas mit verunreinigten oder eventuelle infizierten Wasser ausgespühlt oder gar unsere Milchkanne mit einemsolchen Wasser „gereinigt" wurde. Doch verlangten auch andere Gesichtspunkte die Untersuchung dieser Wässer. Die Mauern der Wohnungen und Gebäude zeigen in Szeged häufig Effloresenzen (d. h. an der Oberfläche der Wände erscheint zeit­weise eine weisse Salzkruste). Ich untersuchte von mehreren Stellen ge­sammelte Proben dieses Salzes und fand, dass es in verschiedenem Ver­hältnis aus Salpeter, Natriumkarbonat-Sulfat und -Chlorid zusammenge­setzt ist. Diese Effloreszenzen sind von Gesichtspunkt der Wohnungshy­giene sehr nachteilig, da sie durch ihre hygroskopische Eigenschaft die Wände der Wohnungen ständig nass erhalten und hierdurch schädigen, in dem sie das Abblättern des Mörtels verursachen und die Backsteine mürbe machen. Es war wichtig, den Ursprung dieser Salze zu erforschen um dagegen die entsprechenden Massnachmen treffen zu können. Die Untersuchung der Szegeder Backsteine gab hierüber nicht die erwünschte Auskunft, es lag also auf der Hand, die Grundwässer auch von diesem Gesichtspunkt aus ins Auge zu fassen. Da die Grundwässer getreulich alle Eigenschaften ihres Ursprungsortes wiederspiegeln, ergab ihre Unter­suchung auch über die petrographischen — und allgemeinen Verunreini­gungs-Verhältnisse der oberen Bodenschichten genaue Auskunft, die sich dann vom Gesichtspunkt der Bauhygiene bedeutungsvoll erwies. Neben den obigen Gründen widmete ich mich auch noch deshalb gerne dieser Aufgabe, weil die Resultate dieser Untersuchungen sowohl Fig. 1. Die Lage der gegrabenen Brunnen in Szeged (Skizze).

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