Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

DAS GRUNDWASSER IM RUTSCHGELÄNDE VON ÓBUDA 187 aber gut das Wasser. Ihre wasserführende Fähigkeit wird durch ihr Gehalt an Geländeschutt (Dolomit, Numullinenkalk, Hornstein u. s. w.), erhöht, und infolgedessen sind sie ziemlich stark wasserdurchlässig. Das Wasser, das als Niederschlag in den Löss hineinsickert, kommt schnell bis zur Oberfläche des Kleinzeller Tones hinunter und dort gleitet es weiter in der Richtung der Böschung. Die Oberfläche des Kleinzeller Tones ist immer feuchter als die tiefer liegenden Schichten. Die obersten Tonschichten sind klebrig, manchmal sogar zehflüssig. Fundort Tiefe in cin Durchme 0-00025 sser der Körn 0-0025-0-02 2r in m/m 0 02-2 Kohlen­saurer Kalk Gewichts­hundertstel Fundort Tiefe in cin Gewichtshundertstel Kohlen­saurer Kalk Gewichts­hundertstel Szépvölgy 0-00 918 29-12 61-70 0-86 Szépvölgy 100 8-86 26-54 64-60 12-27 Kecskehegy 60 7-06 39 84 53-10 30-20 Kecskehegy 80 9-88 3584 54-38 31-25 Kecskehegy 000 7-08 47-84 45-08 5-17 Testvérhegy o-oo 7-68 40-72 51-60 5-38 Csúcshegy 120 736 35-34 57-30 33-74 Csúcshegy 000 7-22 38-22 54-56 5-35 Aranyhegy 90 1058 28-68 60-74 22-33 Aranyhegy 000 10-26 35-26 54-48 9-84 Péterhegy o-oo 634 4356 50-10 20-48 Das Niederschlagswasser, das durch den Löss, — durch den Travertin und den pleistozänen Sand — sickert, setzt seinen Weg in der Richtung der Böschung an der Oberfläche des kleinzeller Tones als Grundwasser fort. An den tiefer eingeschnittenen Stellen tritt es oft als Quelle zutage. Das Grundwasser versammelt sich und sickert gegen die Donau haupt­sächlich in jenen Gräben und Vertiefungen, die schon vor der Ablagerung des Losses an der Oberfläche des Kleinzeller Tones vorhanden waren. Unter den dickeren Lössdecken findet man mehr Grundwasser, die Quellen sind wasserreicher, als unter der dünneren Lössdecke. Ist die Löss­decke zu dünn, so lässt sich das Vorhandensein des Grundwassers bloss durch die Feuchtigkeit der oberen Schichten des Tones wahrnemen. Der Löss ist höchstens 6—7 m dick. Stärkere Durchfeuchtung der oberen Tonschichte und verschieden ergiebige Quellen sind meistens am östlichen Abhänge des Remetehegy und Táborhegy an zahlreichen Stellen zu finden. Hauptsählich im Frühjahr findet man viele Quellen und Durchsickerungen. Die wichtigeren (im Frühling) sind die folgenden (Fig. 1.): Am südlichen Rande der Kleinzeller Terasse, an der nördlichen Wand der Tongrube von der Vereinigten Ziegelfabrik Aktien Gesellschaft, liess sich in den Spalten der obersten Tonschichte eine feine Sickerung bemerken.

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