Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

180 FR. PÁVAI VAJNA von dem jungen Vulkanismus die Hohlräume und Risse des Triaskalkes noch heute Dampf hauchen (Fig. 7.),' Auf der Fig, 7. sind rechts und links Kalksteine sichtbar, die ich bei dem Tiefbohrungsbetrieb Dampfaushauchungen ausgesetzt habe. Diese Spuren sind, wegen der Kürze der Zeit spärlicher, aber von derselben Form, wie die von Italien und von der S z e 1 a t a - H ö h 1 e, Ist es nicht merkwürdig, dass der Mensch der Urzeit, der sich einfache Steinwerkzeuge verfertigte, bei T a t a t ó v á r o s, bei K r a p i n a und an mehreren anderen Stellen sich in die Nähe der Thermalquellen zurückgezogen hatte und dass in der grossen Halle der S z e 1 et a-H ö h 1 e auch Spuren von uraltem Leben zu finden sind ? Kann man bezweifeln, dass es da warme Quelle gab, wenn es bei Diósgyőr, Görömbölytapolca, Eger auch noch heute, in ungefähr 730 m Tiefe ein unikum alkalisches 30°C warmes Wasser in der Tiefbohrung zu finden ist. Kann man zögern, verhindern, dass die vielen wissenschaftlichen und praktischen Problemen nicht ihre L ö s u n g f i nd e n! Sehen wir endlich nach, ob diese Erfahrungen, Voraussetzungen, die auf eine tiefdringende tektonische Bewegung weisen, durch die tektonische Konstruk­tion des Bükk-Gebirges unterstützt werden? Wenn wir bei der Papierfabrik von Diósgyőr SW-lich in das Hámori­T a 1 eintreten, finden wir links noch die jungen Sedimente der grossen ungari­schen Tiefebene. Von da an sind die stark zertrümmerten, steil aufgestellten, durch das warme Wasser ausgelaugten, mit Eocen bedeckten, hohlraumreichen, rote und lila Kalksteine zu finden. Diese Kalksteine stehen auch aus der steilen Wand der Szeleta-Höhle heraus, die Kalksteine sind vorne stark ausgelaugt und gegen hinten schalig verändert (8. Fig). Die konkaven Auslau­gungen am Fusse des Felsens sind auch am Wege zu sehen, und hier, an der Grenze des Kalkes und des, in seinem Liegenden befindlichen, noch mehr zertrüm­merten und gefalteten, mit plattenartigen Absonderungen ausgezeichneten Kalksteines, bezeichnet der kristallinische Kalcit den ehemaligen Weg einer kalkhaltenden Lösung. Das Liegende dieses letztgenannten Gesteines ist ein steil aufgefalteter, grünschimmernder Schiefer mit Kalksteineinlagerungen, dessen abgerissene Faltungen bei dem Aufschuss des Weges sichtbar sind. Höher, an den beiden Seiten des Hámori-Sees folgt finsterer, manchmal senkrecht aufgestellter Dolomit unter dem Schiefer, Ein Zeuge der Bewegung der verschiedenen Bildungen ist der, in dem unteren Schacht durchschnittene Reibungsbreccie, worin die schwarzen Dolomit-, die grauen und bräunlichgrünen mergeligen­Kalkstein- und Schieferstücke deutlich aus der schneeweissen, kalzitkristallini­schen, zementierenden Substanz hervorragen, die auch auf eine kalkige Lösung hinweist (Fig. 8.). Das Liegende des Dolomites ist der Augitporphyrit und sein grünlicher Eruptivtuff; darunter folgt der sich schichtenweise absondernde Kalk mit seiner Szt. István-Höhle, dessen Risse und Spalten mit

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