Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

170 FR. PÁVAI VAJNA Dezember, in 724-40 m Tiefe 24° C in den Schiefer, am 2. Januar 1929 26-6 0 C, am 3, Januar 28° C und am 4, Januar 29'5° C, ohne dass man weiter­gebohrt hätte. So können wir sagen, dass die Temperatur in den Schiefern von Tag zu Tag höher auf 232, 24, 26"6, 28, 295 und 32° C, stieg was eine nennenswerte Erhöhung ist, besonders, wenn man weiss, dass man das Bohrloch während dem Bohren immer mit eiskalten Szinva-Wasser gespült hatte. Die rasche Veränderung der Temperatur ist der Tatsache zuzuschreiben, dass der, in die zertrümmerten Schiefer hineingedrungene Schuh das lau­warme (höchtens 24") Wasser das in dem Kalkstein war, ausschloss und so das geotermische Gradient zur Geltung kommen konnte. Ich muss aber noch erwähnen, dass, wenn wir das geotermische Gradient bei der 728 2 m tiefen Bohrung von Lillafüred, auf Basis der damals gefundenen höchsten Temperatur (32°) rechnen, bekommen wir nicht das sogenannte normale (33 ni) geoter­mische Gradient, sondern, trotz Abdichtung der Abkühlung mit dem kalten Wasser und der nicht vollkommenen des Karstwassers ein kleineres (31 m). Diese Tatsache und die folgende, nämlich, dass das in den Schiefern gefun­dene Wasser den Kork bleibend zusammenzog und Kupferdraht reinigte, müssen wir als solche feststellen, die vor der durch Zementierung durchgeführten Wasser-dichtung vom 8. Januar 1929 beobachtet wurden. Gleichzeitig nahm man aus dem Brunnen eine, mit einem Löffel verrührte Wasserprobe. Diese Mischung von Karstwasser, von spühlendem Szinva-Wasser und von dem Wasser, das aus dem Schiefer stammt, wurde in der Eisenfabrik von Diósgyőr durch den Ingenieuren JOSEF BIEBER folgendermassen analysiert: man fand 274—283 mgr feste Bestand­teile, 90 mgr SOs, 6'0 mgr Chlor (an NaCl gebunden), konstatierte die Gegen­wart von CO>, und es wurde 10'65 allgemeine Härte, 10 64 veränderliche Härte, l'l Härte, die durch den Kalk verursacht war, festgestellt, sammt 3'8 Alkaligehalt. Diese Daten des gemischten Wassers erklären nicht dessen Wirkung auf den Kork und das Kupferoxyd und wir müssen annehmen, dass dies nur am Grunde zur Geltung kam, wo das wenige Grundwasser, das weniger vermischt war, seine Wirkung zur Geltung kommen lassen konnte. In das Bohrloch hat man am 8. Januar 1929. den Röhrschuh ein­zementiert. Am 10., 11., 20., 21., und 22. Januar hat man das, in der Röhre geblie­bene Zement aufgebohrt und herausgehoben; am 23„ 24., 25., 26. hat man weitergebohrt von 728'20 bis 734'5 m. Das Zement hat gut gefasst, das Wasserniveau konnte man bedeutend vermindern. Ferner hat die kalte Spühlung das Wasser des Bohrloches mehr­mals (2 50-mal!) erneuert. Deswegen sank die Temperatur wiederum auf 24-5° C herunter. Wir müssen in Betracht ziehen, dass das Spühlwasser damals nur 4—5° C war. Am 30. Januar hat man es von neuem zementiert, um die zerfallenden Schiefern zu verbinden, damit man stellenweise ohne Röhre weiterbohren kann. Das Zement konnte aber am Grunde

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