Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban

DIE GESCHICHTL. U . WIRTSCH. VERHÄLTNISSE USW. 117 IV. Trinkquellen: 1. Quelle des Kaiserbades. 2. Quelle der Margarethen-Insel. 3. Hungaria Quelle neben dem Rudasfürdő, stark radio-aktiv, grosser Lithium-Gehalt. 4. Artesischer Trinkbrunnen im Stadtwäldchen. 5. Trinkbrunnen des Elisabeth-Salzbades. V. Von den BitterwasserUnternehmen derzeit im Bet­rieb: 1. Aesculap Quelle, Besitz der gleich genannten englischen Aktien Gesellschaft, welche das Wasser in England vertreibt. 2. Hunyadi János Bitterquelle, Eigentum der Fa. ANDREAS SAXLEHNER, mit 124 gut gefassten Brunnen und mustergültigen Füllanlagen. 3. Franz Joseph Bitterquelle, mit 6 Brunnen; Besitzer: MORITZ HIRSCHLER. 4. Apenta Quellen, Besitz der gleich genannten Aktien Gesellschaft. Dem gegenüber befinden sich folgende Bitterwasser Unternehmen ausser. Betrieb: Hunyadi László, Pannónia, Rákóczi, Hunyadi Mathias Corvin us, Pálma, Herkules und Hungaria. Obiges zusammengefasst, befinden sich in Budapest 11 Bäder mit Thermalwässern, welche aber nur einen Bruchteil ihres Quellenwasser-Quantums benützen. In diesen Bädern sind 40 gemeinschaftliche und 410 Einzelbäden vorhanden, wo insgesamt gleichzeitig 6500 Personen baden können, was einer täglichen Zahl von 20—25,000 Menschen entspricht. Die mit den Bädern direkt verbundenen Hotels verfügen über 700 Zimmer mit 1100 Betten. Um den Umsatz an Bitterwasser zu illustrieren, sei hier nur erwähnt, dass im Jahre 1912 nach 45 fremden Ländern 2312 Waggon exportiert wurden, in einen Werte von 5,530,000 Goldkronen. Leider ist dieser respektable Export seit dem Weltkriege auf ein kaum nennenswertes Quantum zusammenge­schrumpft. Die angeführten Zahlen beweisen zur Genüge, welch unschätzbare Werte Budapest in seinen Bädern und Heilquellen besitzt. Ein derartiger Reichtum an Heilwässern, wie hier, ist nirgends vorzufinden. Hier werden schon Gebäude (Lukasbad), mit Thermalwasser geheizt, ja sogar Turbinen damit betrieben. (Kaiserbad). Mit einer zielbewussten Bäderpolitik, mit verständnissvoller Unters­tützung der Behörden, mit der Opfer bringender Arbeitslust der Privatun­ternehinen wird es in der Zukunft sicher erreichbar sein, dass bei der weiteren Entwicklung und beim Aufblühen der Stadt Budapest die Thermalquellen die bedeutendsten Faktoren bilden werden.

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