Hidrológiai Közlöny 1922 (2. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés és szakülések

HYDROTERMALE GESTEINSMETAMORPHOSE IM BUDA-PILISER GEBIRGE 123 weil ja die Termen eben in den Dislokationsspalten den Weg zur Oberfläche fanden. Auch konnte sich die Umkristallisierung naturgemäss leichter im Inneren der Reibungsbrekzien abspielen, als in Spalten festen Gesteins, weil sich in den Brekzien den Termalwässern eine verhältnismässig viel grössere Angriffsfläche bot. Wir beobachten häufig, dass die Spalten der Reibungsbrekzien durch termal ausgeschiedene Kieselsäure völlig ausgefüllt wurden, wie dies schon von J. SZABÓ (201 a, 11—12; 202, 94) und Z. SCHRÉTER (174, 220 deutsch) beschrieben wurde, so dass auf diese Weise ein wabenartiges Kieselsäurenetz entstand, aus welchem später der Dolomit nach der Auffassung der erwähnten Forscher infolge Verwitterung, nach meiner Ansicht dagegen infolge hydro­termaler Umkristallisation als Sand herausbröselte. So bildeten sich die in unserem Gebirge an den Ausbruchsstellen der einstigen heissen Quellen häufig zu beobachtenden kavernösen, sogenannten: „Zellen-Quarze". Nicht selten schied sich neben der Kieselsäure auch so viel Eisenoxyd aus, dass veritable Eisenerze entstanden. Figur No 1 stellt diese Verhältnisse schematisch dar. '2' 2 Fig. 1. Schematischer Querschnitt von Quellenschlünden einstiger Termen in Budaer Gebirge. 1. Fester Dolomit. 4. Kieselsäure-, (Eisenoxyd- Kalzit-) Auscheidungen. 5, Rendzina-Boden. 2. Brekziöser Dolomit. 3. Pulveriger Dolomit. 6, Normaler brauner Waldboden. Die Zermürbung, der sandige Zerfall des Karbonatgesteines erstreckt sich gewöhnlich auf eine ziemlich breiteZone,20,30,50auch mehr Meter, in der dieeisen­schüssigen Kieselsäureausscheidungen, oder anstatt dieser eventuell kalzitische Ausfüllungen eine gewöhnlich mehr zentrale Lage einnehmen. Der Übergang vom Gesteinsmehl zum festen Gestein wird durch die Brekzienzone vermittelt

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