Hidrológiai Közlöny 1922 (2. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés és szakülések

HYDROTERMALE GESTEINSMETAMORPOHSE IM BUDA-P 1lISER GEBIRGE 125 Karbonatgesteine unseres Gebirges ausser dem Dolomit zeigen, obwohl er die termal-hydatogene Natur dieser Metamorphose noch nicht erkannte. Er schreibt: „Häufig sind die Gesteine 1 1) von Spalten und Klüften durchzogen, auf denen die cirkulierenden Gewässer recht bemerkenswert he Veränderungen hervor­gerufen haben. Man kann diese Erscheinungen in den zahlreichen Nummulitenkalk-Brüchen bei Ofen beson­ders schön studieren. An vielen Orten haben die Gewässer die Spalten zu kleinen Höhlen und un regelmässigen Gangspalten erweitert und deren Wände mit Kalkspath, zuweilen auch mit Baryt überrindet". — „Häufig hat von diesen Spalten aus eine Auslaugung und teilweise Verkieselung des Nebengesteins stattgefunden, was man besonders schön an dem obersten grossen Steinbruche am kleinen Schwabenberg beobachten kann". — „Durch die­sen Auslaugungs-und Verkieselungsprozess wurden die compacten Kalkgesteine oft auf grössere Strecken zu porösen, lockeren, staubenden Massen umgewandelt. Bei­spiele davon findet man ausser am kl. Schwabenberge, auch an einer kleinen, unter dem O 1 i gocän-Merge 1 auf­ragenden N u m m u 1 i t e n k a 1 k-K u p p e im Le o p o 1 d i-Fe 1 d e, unter­halb des Steges, der über den Teufels graben zur Leopold­felder Gastwirthschaft führt; ebenso in einem kleinen, aufgelassenen Bruche nahe vor dem Ausgange des Auwin­kels, neben dem zum Gast hause „zum Fasan" führenden Wege. Weniger auffällig zeigen sich die Wirkungen jedoch an sehr vielen Punkten des Nummulitenkalkes und Mergels". Aus diesen Beschreibungen Karl HOFMANNS geht ganz klar hervor, dass die Gesteinszermürbung auf Termenwirkungen zurückzuführen ist, denn heute wissen wir ja, dass die von ihm angeführten Minerale als Neubildungen aus einstigen heissen Quellen zu betrachten sind. Die hydrotermale Metamorphose von Eozän-Kalkstein und eozänem Bryozoenkalkmergel Hess sich besonders gut am Mátyáshegy (Matthiasberg) in Óbuda (Altofen) verfolgen. Auch in der Arbeit von DR. Z. SCHRÉTER (174, 219—220 deutsch) finden wir Bemerkungen, welche auf lose, schwammige Struktur der durch Termenwirkungen veränderten Gesteine hindeuten, obwohl SCHRÉTER im allge­meinen mehr der metasomatischen Verkieselung der Gesteine unseres Gebirges Beachtung schenkte. Es sei mir hier gestattet zu bemerken, dass man diese metasomatisch verkieselten Kalksteine und anderen Karbonatgesteine nach SPURR (185, 219) als „Jasperoide" bezeichnen sollte. In neuester Zeit hat DR. MORITZ PÁLFY (138) ähnliche Erscheinungen beobachtet. Er fand in dem Steinbruche an der Westseite des Fazekas-Berges u) Nämlich der eozäne Nummulitenkalk und Kalkmergel ; (vgl. auch 85,202—203, deutsch).

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