Heves megyei aprónyomtatványok 19/N

GESCHICHTE DER KIRCHE VON FELDEBRŐ Kirche und Kloster wurden im ersten Drittel des elften Jahrhunderts wahrscheinlich von Mitgliedern des mächtigen Aba-Geschlechtes, die große Güter in der Umgebung besaßen, gegründet. Eines der frühesten erhallen gebliebenen Baudenkmäler des ungarischen Christentums ist sie als Grabkirche gebaut worden. In ihrem Mittelpunkt, im Gewölbe, das auf die mit Fresken reich geschmückte Unterkirche ging, befand sich das Grab einer jetzt nicht mehr bekannten, heiliggehaltenen Person, welches von den Bewohnern des unweit der Kirche stehenden kleinen Klosters betreut wurde. Jede Seite der Kirche von quadratischem Grundriß wurde durch je einen halbkreisförmigen Chor erweitert, ln der Mitte trugen vier massige Pfeiler-die Krypte und die zu den Geckfenstern führende Treppe umgebend - eine Kuppel oder einen gedrungenen Turm. Das mittiere Quadral wurde von drei Seiten von Seitenschiffen umgürtet, die mit einer Reihe von Bündelsäulen von ihm abgesondert waren. An der Ostseite wurde die Symmetrie der zentralen, fünfschiffigen Kirche von der Masse des Hauptchors oberhalb des Gewölbes der Unterkirche gestört. Die Kirche wurde noch in der Arpadenzeit zu einer dreischiffigen umgestaltet, uzw.dadurch daß man die nördlichen und südlichen Seitenschiffe durch die Einmauerung der Lücken der Bündelsäulen abgetrennt hatte. Die Eingänge zur Unterkirche, ursprünglich aus den nördlichen und südlichen Seitenschiffen öffnend, blieben außerhalb der Kirche, weshalb an der Südseite ein neuer Eingang gebildet werden mußte. In zwei Ecken an der Westseite der Kirche wurden Türme gebaut mit Mauern, die auch die Bündelsäulen in sich geschlossen hatten. Die Grabkirche wurde wahrscheinlich zu dieser Zeit zur Pfarrkirche des Dorfes. Das Gebäude wurde im Mittelalter öfter erneut. Im 15.Jh. enstand Z. B. - die gotische Sudporte. Zu gleicher zeit wurde die Kirche und der dabei liegende Friedhof 16

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