Heves megyei aprónyomtatványok 19/H

László Kutas, Bildhauer und Medaillenkünstler studierte in den Jahren 1952 bis 1954 Kunstzeichung in der Privatschule von Ernő' Ágoston in Sopron, und weiter zwischen 1954 und 1960 auf der Akademie der Bildene Künste in Budapest. Er gewann 1959 den Titel eines Hochschullehrers für Kunstzeichnung, und 1960 den für Bildhauerkunst. Herr Kutas wurde am 17. April 1936 in Budapest, als Sohn von Emil Kutas und Márta Podmaniczky geboren. 1960 heiratete er Henriette Hoffmann, ihrerseits Malerin und Restauratorin von Ölgemälden. Sie haben zwei Töchter, Ágnes und Diana. In der künstlerischen Schaffung von László Kutas sind vor allem Münzen und Kleinplastiken vertreten, die in der Ungarischen Nationalgalerie, sowie in verschiedenen Museen im ganzen Land, aber gleichfalls im Ausland ausgestellt werden. Museen wie die Königliche Münzensammlung in Stockholm, Schweden, das Kunsthistorische Museum in Wien, Österreich, die Städtliche Münzensammlung München, Deutschland, Commune de Firenze, Italien sowie Centro Dautesco, Ravenna, Italien stellen seine Werke aus. Der Künstler gestaltete mehrere Privatausstellungen, darunter in Budapest (1971, 1987, 1994), Wiener-Neustadt, Österreich (1975) Sopron, Ungarn (1976), Regensburg, Deutschland (1980, 1983), Törökszentmiklós, Ungarn (1984), Tokyo (1986) und Yokohama (1987) in Japan. Neben Kleinplastiken schafft Herr Kutas Statuen aus Bronze und Stein. Viele dieser Werke sind der Öffentlichkeit zugänglich aufgestellt. So sind sie in den ungarischen Städten Baja, Törökszentmiklós (Bronze, 1968), Debrecen (Stein, 1986), Komló (Stein, 1972), Budapest (Stein, 1965, Roter MArmor, 1966), Zánka (Bronze, 1978), Paks (Bronze, 1982) und Sopron (Bronzerelief, 1982) zu sehen. Kutas-Statuen sind auch in der Tschechoslowakie und Österreich zu besichtigen. Er hat anläßlich Gruppen-Ausstellungen in Ungarn, Italien, Schweden, Norvégén, Portugalien, in der Tschechoslowakie, Niederlanden, Dänemark, Deutschland, Korea und Japan mit ausgestellt. Herr Kutas ist Mitglied des Vereins ungarischer Künstlers der Münzengestaltung errrungen hat. Die Zeitschrift „The Medal" schreibt über ihn (Septemberheft, 1983): „László besitzt manche der typisch ungarischen Charaktermerkmale; er schwärmt zum Beispiel für Musik, und als Leonard Bernstein nach München kam, um Tristan aufzuführen, hat László eine Sondermedaille entvorfen, mit Bernstein in Profil auf der einen, sowie Tristan und Isolde samt Liebestrank auf der anderen Seite abgebildet. Er ist sehr generös, wiederum eine typisch ungarische Eigenschaft; er schenkte Bernstein die Medaille und hat ihm damit eine große Freude bereitet. Die Ähnlichkeit ist verblüffend, besonders wenn man bedenkt, daß László ihn vorher nie persönlich getroffen hat. Die Fähigkeit, aufgrund von photos lebensähnliche Portraits zu schaffen, scheint vielleicht die am ehesten beeindruckende Eigenschaft der neuen Künstlergeneration zu sein". Herr Kutas gewann im Jahr 1974 den Ersten Preis auf der Internationalen Medaillenausschreibung „Giorgio Vasari" in Firenze und weiters, in 1976 den „Sonderpreis" der Austeilung „Sport in der Art" in Budapest. Eine Silbermedaille hat er auf der Dante Biennale in Ravenna, Italien gewonnen. (Auszug aus dem International Whos Who of Intellectuals, Band VII, Seite 462.)

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