Házi Tájékoztató, 1940. november

1940-11-22 [1941]

Sze E/E \le, Genf, E2.IJovaiber./Haryar Távirati Iroda./ _ . _Die Schvfeizer Presse befesst sich auch neiter mit Ungarns Beitritt zum Breierpelct. Joumái de Geneve vreist auf die geografische Lage Ungarns hj.n,die ihm nicht erj.aube,eine von der jen igán der A chsen maechte abuei­chende Politik zu betreiben. Obschon die siebenbürgische Lösung.die Ungarn Deutschland und Itali en verdanke, keiaeswe 6 s voilkcmmen befrie­digend empfiinden mordén ist, kenne Ungarn seine Unzuf iede heit nicht zeigeir,denn es liefe G-efahr, dass Rumaenien auf seine Kosten bevorzugt víürde. 3eit dem Transit'der deutschen Truppén sei Ungarn nur noch zum Scheine neutrai gevjesen.Ungarn sei folglich dem ibeierpakt beigetreten. Für den Augenblick •werde es noch nicht in den Krieg einbezogei . Ange ­sichts des ungarischen Charakters scheine ein vö'„ iger Verzicht Ungarns auf seine nat:.onaie lelbstaendi^ceit unmöglich. Der Artikel zitiert dann 3telien aus der Parüamentsrede des ungarischen lünisters des Aeussern über dio Beziehungen Ungarns zu Bumaenien,Jugoslavien, die rlovakei und zu Russland a sowie über den An- ' spruch Ungarns, Primus inter pares zu sein.Der Artikel zieht den Sch uss, dass Ungarn seme Forderungai aufrechterhaite und auf seinen eigenen nat-onalen Charakter,der sich von 'dan jen igen seiner l^achbarn so deutLidh un terscheide,kelne sisegs verzichte. . Der 'Bund' stellt fest,dass im Lichte der Entií iok lung seit 1919 der Beitrxtt Ungarns zum űreierpakt f o-gerichtig und natürlicn er­scheine.Feste Freundschaft und Solidaritaet naben . i <n zwischen Ungarn und den Aehsenmaechten ent\iicke..t und seiai jetzt durch das Bündnis be­Siegelt mordén. Es sei jedoch nicht recht ve:'etaendlicái,v)enn die unga­Ische í?e ierung er'.:laere,dass sich das neue Biindnis gegen niemand richte. . Der Dreierpakt sowie die gepi.ante Heuordnung richte sich gegen Lng„.aa d und ihne inm den Krieg zu erk aeren.^erde sich Unrarn aktív an der gegen Lngland gerichteten líeuordnung der Achsenmaechte oeteiligai .Un^am habé si<n als erster europaeischer Staat endgülti; und formell mit der Sache seber Freunde verbunden. Die Natiaaizeitung sieht die praktische Ausiairkung des Beitritts Ungarns und der ejrYiartetea weíterén Beitritte zum Dreierpakt darin, dasa die mitt'.eren und kleineren Staaten mehr oder wenxger stille Freunde der Achsehmaechte.in e:"ster Linie Deutschiands sein térdei. Politisxh bi.lde die Verpflichtung zur KriegsiiiJfe ge :en eventueHe neue Gegner der Achse den viichtigsten Vertragsinhalt.Für ungarn könnte dabei praktisch die Beeindruckung der Türkéi in Jetracht kommen.Es sei dtn k­bar,dass durch Teilabmachungen die ungarischen Yertragsverpf lichtungai für den .Fali der Kriqgsausdennung auf dem Balkán beschraenkt bleiben. Die aktive militacrische " T ithiJf e Ungarns würde aber die Produktion im Donaubecken empfindlich stören,foigiich dürfte sich die ungarische Mt­arbeit auf die^Be^iJ.^igung des freien Durchaa^cches deutscher Tr.uppen beschraenkén. Belgrád dürrte darán interessiert sein, "flie weit der un­garis chen Armee die Aufgabe zugedacht sei.Jugos .avien in cchach zu naltea . Unduixí'sichtig sei die iiuswri: ung; a .: Paktes auf die Innenpolitik des Eorthy-Hegimes. De Reichsver\íeser habé e\cii bis jetzt mit zaeher ^eschmeidigkait der nationa-sozialistischen Pfé, lkreuzbeiüie,;ung zu.erueh­ren gevmsst, * • /Fortsetzung foigt/

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