Házi Tájékoztató, 1940. november

1940-11-22 [1941]

OM Lá/Dé /Deutsche Prasseschau, Fortsetzung/ Die Münchener Neuesten Nachrichten schreiben Pol­gsndes: - Ungarns Anschluss an das deutsch-italienisch japanische Bündnis und seine Einfügung in die neue kon­tinentale Ordnung hat ziseifellos den Weg freigemacht für eine weitere und umfassende Auswirkung des Pkktes und seine praktische Anwendung qls Grundpfeiler der kommenden Friedensregelung im Donau- und Balksn­gebiet. Ungarn hat mit seine m Eeitritt zum Dreimachtepakt ein Klares Be&enntnis zur Politik der Vertragsmáchte ^bgulegt um, zu derén End­jciel, eine bessere und glücklichere politische und wi rtschaf tli che Neu^­ordnung jiuropas herbeizuführen. In dem Anschluss Ungcrnlan den Dreimafih­tepikt von Berlin, der seine umspannende Samnjel&arfift in den náchsten Tagén weiterhin zeigen wird, drück sich die überzeugung der befreundeten N^tion an dem vollstandige n und uneingeschránkten Sieg der Achsenmachte aus , PUS dem ein stabiler und gerechter ¥eltfrieden erwachsen wird. Die etárkste L^nlition zur Eindammung des inrieges hnt i einen Stnat einbezogen, der auf einem besonders wichtigen Sektor des kontinentnlen Raumes seit langem eine bedeutsnme Rolle auszu­füllen hit. Der Danziger Voipostem bescháftigt sich nuch an führen­der-.Stelle mit dem Beit rítt Ungarns zum Dre imachtepnkt und schreibt u.n # : -Der Partn r Ungarn hnt .-.ls neuer Teilhaber cm Dreimach­tepakt seine Unterschrift untsr dem bedeutsnmen Dokument gégében. Die Anwesenheit des Fiihrers hebt klar herous, welches Gewicht dicsem tfiener Treffen zukommt. Indem Ungarn durch ein Protokoll "dem Vertrag von Berlin beitritt, sch-ffte/_si ch die M^glichkeit für des gleiche Friedens­prinzip zu wirken, zu dem sich Berlin, Rom und Toki« bekannt hőben. Die­ser Unterzeichnung, sindi ;ie es der ne uen Diplomatie entspri cht f keine long­roierigen V_rhandlungen, E^mmisslonssitzunge n und Interimbeschlüsse voraus­gegTigcn. Der Pakt von Berlin ist Ende September abgeschlossen worden und ist von Anf^ng an kein laerer Vertrag gewesen. Hint.;r diesem Abkom­men ' steht ein st-rker Wille untarstützt von ein^r starken militarischen und moralischen Kraft eine druerhefte Sitnttion im politischen Raum herbeizuführen. Das hat bewirkt, dass der Vertrag sobald nach der Unter­zeichnung schon seine Erweiterung durch den Hinzutritt Ungr ; rns fend. Die Erklárung de^ ungrrischen Re£ierung knüpft r, n die europáischen Not­stande der letzten zwanzig Jahre an,gleichsam noch einmal .von.vier "Selten zeigend , wie no trendig es war, dnss sich ein Kris tallisationspunkt besonders far die von den P.riser Friedensvertrágen geschádigte Nationén bildete. Der Grundgeő :.nke des Dre imáchtepr ktes wird von Ungarn als Lei t­gelanke '• „ _ aufgegriffen, und die Unterstützung, die das l/hgyarenland wáhrend dé£ letzten Jrhre durch die Achsenmachte g..funden hat, wird offen anerkannt. Die beiden Grossttachte hr.ben sich dadurch nicht nur d~s g^nze Ungirn zu unvergánglichem Dank verpf lichtet, sondern habsn ?uch durch T-ten heniesen, dass sie die R^vision überall dort mit friodlichen Mitteln anstreben, v?o sichhicrzu die geringste Möglichkeit bietet. JQ 3

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