Házi Tájékoztató, 1940. november

1940-11-08 [1941]

Sze Ra/Ra \JL G e n f , 8. November. /Magyar Távirati Iroda/ Der Leiter des Presseamtes des kön. ung. Aussenministe­riums, Dr. Anton von U33?in-Reviczky hat siyóh einige Tage in Bern aufgehal­ten und ist mit den offiziellen sonweizerischen Stellen und den Vertfetern der schweiz r rischen Presse in Verbindung getreten. Sze Ra/Ra \£/ & e n f , 8. November. /Magyar Távirati Iroda/ Der schweizerische Rundfunk und einige Sohweizer Zeitun­gén v^röffentliohen das MTI-Communiqué über die Tagung der Partei des Ungari­schen Lebens und die Ansprache des ungarischen Ministerprásidenten. Sze Ra/Ra %j G e n f , 8, November. /Magysr Távirati Iroda/ Der Budapester Korrespondent der Basler Nachrichten be­richtet, dsss die Entwicklung des italienisch-griechisohen Krieges zu neuen Besorgnissen suf dem Balkan Anlass gebe, Die deutsohen Truppén in Rumánien sollen eine namhafte Verstárkung erfahren habén. Obschon von amtlicher Seite der Zustrom neuer deutscher Einneiten dementiert worden sei, erfahr* man von anderer Seite, dass wegen die-ser Transporte dureh Ungsrn in Budapest ein englisoher Protest in aller Eorm erhoben worden sei, nachdem s*einerzeit an­lasslich der ersten deutsohen Truppentransporte der englisohe Gesandte in Budapest bloss Erkundigungen eingenolt habe. Der Protest soll mllndlich vorge­tragen, aber in energischem Ton gehaltén und sogar von Drohungen begleitet worden sein. In neutralen diploma tischen Kreisen glaub° man, dass diesem englischen Sohritt eher eine gr undsátzliche Bedeutuns beizumessen sei, aber trotzdem scheinen die politischen Konsequenzen des italienischea-grie­chischen Krieges der Entwicklung des Krieges selbst vorauszueilen. Neutrale diplomatische Kreise sollen die Auffassung vertreten, dass den Achsenmach­ten aus wirtschsftlichen Grundén eine rasche Beendigung des Balkankrieges erwünscht sei, zumal jetzt, wo britische ELieger von grieohischen Stötzpunk­ten aus die rumánischen Olfelder ernstlielitbedrohen in der Lage seien. Auf der anderen Seite treten die revisionistischen WUn­sche Bulgeriens in wachsemdem Masse hervor und habén bereits zu einem freund­schaftlichen, aber trotzdem bedeutsamen Schritt Jugoslawiens und der Türkéi in Sofia geführt. Die Gesandten dieser beiden Staaten habén in Sofia wegen der allzu neftigen bulgarischen Pressehampagne Vorstellungen erhoben. Die bulgárische Regierung habe ihrerseits dafür gesorgt, dass der Ton der Presse einigermassen gemássigt werde. Qf Szf/Szf/B Vé G i'b"í a 1 t a r, november 8. /Reuter/ Hivatalos jelentés szerint Edsnjcsütörtókön hazatérőben Gibraltáron"keresztülhaladt."A katonai hatóságok pénteken délután a kö­vetkező hivatalos jelöntést adták ki: Edon csütörtökön^dólután" iiddel altábornagy* kor­mányzó kisórotében szemlét tartott az orőd csapatai folott ós nonany báto­rító szót intézőtt hozzájuk. Megelégedéssel nyilatkozott többek között ' a közópkelüti haaorők felett tett szemloutjáról ós azokról a sikorckről. amolyekot a Gibraltár olloni légitámadások olháritásában értek ol. /MTI/

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