Házi Tájékoztató, 1940. szeptember
1940-09-02 [1939]
Ve Mr/Mn $± Berlin, den 2. September /Magyar Tâvirati Iroda*/ Die Bedeutung und die Folge des Wiener Schiedsspruches bilden.auch weiterhin ein Hauotthema der deutschen Presse. Die Blätter bringen reiohliohe Auszüge aus ausländischen Kommentaren und betonen, dass Bs sich schö: heute feststellen lässt,dass der Schiedsspruch in ganz Südost-Europa die Grand 1 agefür einen friedlichen Aufbau und eine segensreiche Zusammenarbeit bildet. Nach 3er (Deutschen Allgemeinen Zei tung lassen die Presscäusscrungen aus dorn" Aus lande erkennen, dass man im "Südosten dio Vdener Entscheidung nicht als konjunktivon Triumph einer Macht empfindet, sondern eis einen historischen Akt, der auf völkischer und nationaler Grundlage basiert. In einem Leitartikel der Deutschen Allgemeinen Zci tung heisst es u.a.: Gerade ein Jahr nach Kriegsausbruch zeigt der Wiener Sohiodspruch den Engländern ihre Ohnmacht. Sie" wollen sich garniaht trösten, kein" trloiphgoTïioht ,f in Südost-Suropa geschaffen zu haben. Dic Theorie des Gleichgewichtes ist keine deutsche, sondern eine englische, gerade v;eil seit drei Jahrundcrtcir : die Engländer für Glciohgev;iont auf dem Kontinent Sorge tragen. Gerade da die* Gle iohgcv.i cht s Politik keinen Frieden bringen kann, sino dic"Achsenmächto zu diesem Schritt gekommen. Nicht auf Glcichgcväont, sondern auf Ruhe kam es uns an. 7c Mr/Mn \'k Berlin", den 2. September /Magyar 3&virati Iroda./ "Im Zusammenhang mit der Huudfunkans proche des naBäiiiscnon Jlussooainistor Main ilcscu vird in der deutschen Presse rls vorstand! ich orklärt, dass Rumänien den Prozcss der"Reduzierung seines Staatsgebietes" schmerzlich empfindet". Mairoilcscu hüt aber über die Gründe Rcchcnscii-f t abgelegt, reiche sein £and"in diese Lage gebracht haben. Man kann 7ors talionis haben für den Schmerz - so schreibt die.Deutsche Allgcmcine"Zeitung - der in der Rede des rumänischen Àusscnministers zum Ausdruck kam. Die früheren rumänischen Politiker sind eben im falschen Fahrwasser gesegelt. Itfurwcnigo Rumänen möchten sich heute wohl das Schicksal, ausmalen, • das ihrem Staat bei einer bewaffneten" Auseinandersetzung hätte treffen können. Dic Ungarn sind unsere alten Waf f enkamor a don aus dem T.eltkriGigö, dic auf Grund dos Sohisdspruoh.es friedlich" einen'Teil des Gebietes zurückerhalten, das ihnen die Yere.ailler Mächte 1918 raubten. Yc Mr/Mh YV- Berlin, den 2. September /Magyar lävirati Irod*./ In ihr en Berichten über dic ITicner ilcrbstmosse betonen sämtliche deutsche Blätter, dass in der Gruppe der Südoststaaten Ungarn in erster Linie hervorgehoben worden muss. Die Presse unterstreicht, dass neben den landwirtschaftlichen Erzeugnissen und donrücrbcmaterial für den Fremdenverkehr in dor ungarischen Ausstellung auch das Kunstgewerbe und Kunsthandwerk weitgehendst zu seinem Recht kommt.