Házi Tájékoztató, 1940. augusztus
1940-08-30 [1938]
_Köy. Ma/Mn - /FortBotzung des Völkischen Bcobachtcrj./ Es I tdarf crwartct mordon,'dass auoh dio Nachstbcteiligten sich nioht dor ftotmondigkcit ontzichon, dicső Problome"" in cincin hohcrcn Sinn" zu übcrprüfen und zu ihrcr crfordorlichcn Vcrhandlung allcs zu tun, mas in ihrcn Krafton stcht. . . Bcr Angriff braohtc unter dor ÍJbcrschrif t: Bospr echungen in Wion ómon Lcitartikcl in dom cS unter andorom heisst:Dic Aphsűnmachtű habon sioh imracr von"dem Gcdankcn" ' lei teli lásson, dass allcs dem" Priodcn ín Mittelcuropa zu dicnen hat und dass diö spgonannten bolkanischon Zustandc zu bescitigen sind, die Mitteleuropa einst"das Aussehen einer Pulverkammer gaben. Unter dicsem Gesiohtspunkt ist auoh die jotzige f roundsehaf tlicho Aussprache in Wien zu sehen. Sio soll cinem Problcm, das für dic Bofriodung dos Südostens und dic Fricdons'stabilisicrung von Bodcutung ist, zu Leibe gchen. In Turn^Sevorin habon zwischon numánicn und ungarn bereitm Bospr;.chungcn über eine nouc Grenzziohung zwischon den beiden Lándern stattgefunden. Dic vorboreitetőn Erörtorungon sind abgeschlosson, nun gilt es ihren Abscnlusff• horbeizuf ühren. Man wird ormqrten können, dass dobói im ~ Hinblick auf dic allgcmöinc Befricdung allcrseits eme vernüftigo Haltung eingenommen mordon mird, dio der Bcdeutung einer friedlichen Lösung für dic künftigo Snteioklung Mittclcuropas entsprioht. Die Frankfurter Zd tung schreibt zu den Wiener Bcsprcchung heutc uja. folgendcs: Doutsohland und Italicn, die sich für dio Bcmahrung dos Friedens im "SüdoátoB. vcrantmortlioh fühlen, sind bei dicsen Bcspreohungen devon nusgegangon, dass os im Intcressox des"Friedens und einer dmerharten Ordnung im Südostcn unvefíneidlich gemordon sei, die in den Pariser Vorortvertrágen zv.ischen Ungarn, Rumanien und Bulgárien kgezogonen Gronzen nach denGcsichtspujikten der Gercchtigkeit ' und dor Biliigkeit zu rövid icron."'Die kontratc Lösung der Revisionsf rago ist" indessen"' den unmittelbar beteiligten Staaton üborlasson mordén, £K BfTo Tcrhandlungen zmischen Rumáaion und Ungarn, dic in Turnu-Scverin gcführt mordén, sind vorlaufig abgcbróohon matrdon ' und in dicse Pausc fiölon iotzt dic Wiener Be spr echungen. Sio sollon den,toten Punkt in don ungarisch-rumariischcn Vorhandlungen übcrwiháen und éinon ncucn Ausgangspunkt gcvdnnon. "* Dio Wsrschaucr Zeitung schreibt in cinem Kommen tar zu dor Begognung in I'ion u.a. folgendes: ' ' • Von cinem Schicasspruch, der in Wion zu falion máro, "ist koino Rodoi" In dicsem Sinne hat dic Achse bishor auf die rumanisch-ungari schon Vcrhandlungcn auöh nicht den goringston Einfluss, gcschmcigc denn Druck ausgeüb't. Sic hat immor mlcdcr aus cinandergesotzt, dr?ss eme dauorhn£te"'Bofriedung in"'Südosteuropa nur möglich ist, monn allo Partner in dic Raum auf dic Grund lagó von Re ont und Billigkeit m ummittolbarcr Vorstándi gang dio Fragen"lösen, dic ihnen das gemcinsamo Schicksal in ihrom grossen Raum gcs telit hat. Die Deutsche Allgcmcine Zdtung schroibt heuto u.a.folgcn. 1 Die beiden Stanapunkte einandor zu nahorn entsprioht dem Bemühcn der Achsenmachte. Wonn die vorsciedonhoiton der Auffassungcn ctma als Lcbcnsf ragon bczcichnct uürden, monach dana ultimaTatio momöglioh oir Krieg möglich mirs. den zu vérhűtőn, habén sioh die ~" • deutschen und ital ícnischon Sta^tsnanncr zur Aufgabo gesetzt.