Vajk Borbála: Győri céhes kiváltságlevelek a 16-18. századból I. kötet. (Győr, 2021)

Német varga céh

noch das Burger Recht an sich nehmen wollen, sondern es sollen sich auch die jenigen Schusster, so alhie häußlich wohnen, vnd des Handtwerchs Maister werden wollen, desselben allerdings enthalten, vnd mir als Obristen vnd gemeltem meinem vntergebent teütschen Regiment, ohne mitl in allen gebürlichen Sa­chen, vnd auflagen yder Zeit vnderthänig, gehorsamb, gewetig, vnd vnterworff[e]n. Deß zu warem Vrkundt hab ich vorgenannter Andree Teüfl Freyherr, obangedeüte aines ersamen Hand­­werchs der teütschen Schuechmacher alhie aufgerichte vnd beschribne Handtwerchs Ordnung in allen Articeln vnd Puncten mit meinem aignen angebornen Insigl vnd FiandtschrifFt verferttigt, bestättigt vnd bekräfFtiget. Actum vt supra. Andree Teüfl Dennen hieuor begrifFnen puncten der Freyheiten des Schuster Fiansdtwerchs, ist auF gebührend- imstän­diges enthalten der selben sambtlichen Maister diser, alß der Siben Zehente Punct noch beygeFügt worden. Raab den 3 Aprilis 1665. Es soll keiner dem FFandtwerckh einuerleibter Maister der bereits mit Leder handelt, oder noch handlen will, nicht macht haben, das Leder an jemand andern, alß die Maister, so in FFandwerch seind, zuuer­­kauffen, bey Verlust dessen, was verkaufFt worden, welches halb der hohen Obrigkeit vnd halb dem Handwerckh haimb Fallen theutt. Montjecuccoli] In AuF drag des FFern Bürger Meister, eine Erklerung abzugeben, mit welchen Rechte wir die ersame brgerliche priveleginte Schuhmacher Inung unsere Gewerbe bis her bedreiben können? Als Andwort, Füglich erwidern, das wir in Besitz einer Kaiserlichen] Königlichen] Privelegien waren, welche uns in Jahren 1812 oder 1813. vom den damaligen, Löblichen Magistrat abgeFordert wurden, uns statt desen vom der Aller Högsten Ihro Kayserlichen, Königlichen Abostolischen Meistet, durch hoch dero FFofF Stele,1 Für die bürgerliche privelegirte Schuhmacher Innung, verFaste Gesetz Artikeln erteilt wurden, nach dem wir uns bis hero gehalten haben, woh unsere Kaiserlichen] Königlichen] Privelegien, welche wir in Besitz gewesen hin gekomen sind, uns unbekant ist, und kenen keinen weidern AuFschlus geben. Raab am 21 Novemb 1852. Ihre underdenigiste bürgerliche Schuhmacher Innung. Bernart Schrämen Lad Schreiber Mathes Groll Eber Vorstegrat An Heindt zu endt gesetzten Datum, hat sich ein ganzes ersames Hantwerch, zu grosserer Ehre Gottes, undt Fridt deß nechsten, einhellig beschlossen, daß ein ieter Meister vor sich, undt seine Frau wohle alle gwattal, zwey Groschen in die Exträbixn legen, ein Wittiwer aber, od[er] eine WitFrau, solle ietes ein Groschen ehrlegen, ohne AuFschub weillen solche Cäsä ist auFgericht worden, vor die verstorbene mit Meister undt Frauen, undt nicht vor die Kinter verstanten ist, daß zeitliche Enten sollen, so solle ein jetes einen Freien Zutrith zu disser Cäsä haben, undt bey dem bestehen höch]löblichen] Zechmeister 6stl° Gelt zu Bestetiung seiner Leichtbegrebnus erheben, undt 24 krefuzer] auF eine heilige Meß, undt der junge Meister solle gleich, in die Dum Kirchen gehen undt die heilige Meß in der heilligen DreyFaltig­­keith kabeln lessen lassen, vor die berstorbene Berschon, zur gresserer Bestetiung haben wir daß Hant­­wercks Insigl vntertrugt, undt vnsern nachkum[m]eten Meistern zur genau FFaltung bestens anbeFohlen, so geschehen den 26 Dezember 1760. Der Zeith Zechmeister Jacob Herrl, undt Josebh Kaltenecker 24

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