Kenyeres István - D. Szakács Anita - Mihály Ferenc: Magyaróvár Tanácsának Törvénykezési Jegyzőkönyvei az 1581-1582. években (Győr, 2012)
D. Szakács Anita: Rats- und Gerichtsprotokoll des Marktfleckens Ungarisch Altenburg 1581-1582
Georg Zwickhl alhie zaigt ann, er sey beim Wahre Benedict gewesen, da habe er, vnnder irem geschrai verstanndten, das die Tobain zum Weillendten gesagt, du hundts huern sonn, deine beede weiber sein huern gewesen, vnnd helts ein huern im hauß. Darauf Weillenndt geantwort sy liege wie ein huer. Mare Benedict palbierer alhie, sagt er habe souill gehört, das die Tobain geschrien, du verhuerter schelbm, darauf Weillenndt geantworttet du leugst du huer, da habe er verstannden das den Weillendten angehe sey beim anfang nit gewesen. Darauf ist durch richter vnnd rath Saba Weillenndten, mit seiner verern notturfft auf negsten mitwochen fürzukhumen vnnd der Tobain ire zeugen mit dennen sy weisens bedacht, zuuerhören fürzustellen auferlegt vnnd beuelchen wordenn. Actum denn dreissigistenn july anno [etc.] [15]82 ist[en]. 110. (I. 147.r.-147.v.) Die Sachen zwischen Maria Schneiderin einer diennstdiern, vnnd Thobay Benedictin, ist durch richter vnnd rath, weillen di Tobain an yezo zuantwortten nit willennß, auf negsten gerichtstag denn mitwochen zuuerhören vnnd abzuhanndlen angestelt worden. Act[um] denn dreissigisten july anno [etc.] [ 15]82 ist[en], 111. (1.147.v.-148.v.) Was anlanngt[en] das sich maister Hannß paader alhie, wider Lorenzen Häberlers obdreissigists ambts Verwalters hausfrauen, derwegen beschwert, das sy ir geweste diennstdiernn so in seinem panndtenn ligt, überloffen etliche mall inß gesicht geschlagenn, vnnd ime also in seinem paadthauß mit annderm mer schmach vnnd vnehr bewisen hette, daentgegen frau Verwalterin aber durch iren haußwiert fürbringen lassen, sy habe ein tuech welliches ir die diern hinweckh, gefordert, vnnd nit geschlagen, auch also khainen schaden weeder der diernn, noch dem clager angefüeget. Hierüber die diernn Vrschl genanndt, anzaigt ir frau die Verwalterin habe sy verschiner tag also, das sy sich beim paader pindten lassen müesse geschlagenn, vnnd am nagsten inß paadt khumenn, ein alts tischtuech darinen sy ir gewanndt werckhtragen, vnnd für ir tuech, das ir die Verwalterin einer peurin verschenckht, vnnd ein annders zugeben verhaissen, weihen es nit beschehen behalten wellenn, dergestalt alß wannß sys in entfrembdet begert, vnnd darzue einen straich inß gesicht gebenn. Nun aber sei sy schon von irem herrn abgefertigt vnnd wehe verer khain clag habenn. Ist hiemit durch richter vnnd rat vom ambtswegen, aller verloffner strit vnnd Widerwillen genzlichen aufgehebt widerumben zu guetten gesprochen] vnnd die bey der Verwalterin verwirchte straf dem gericht vorbehaltenn word[en]. Actum denn 30 tag july anno zwayvnndachzigist[en]. 137