Handels- und Gewerbs- Almanach 1842

Handels- und Gewerbs-Almanach 1842. - I. Theil - Königliche Freistädte, Städte, und privilegirte Märkte Ungarn's, Croatien's und Slavonien's

— 465 =» Hier ist ein k. k. General - Commanbo für das Sdt nat, dann ein Festungs - Divisions- und Brigade-Kommando, eine königl. Kammcral-Administration, eine k. k. Post-Prä- fectur für den Lemeschcr District, nebst einem k. k. Postamt und Diligenre-Amt, ein k. k. Dreißigst- Amt, eine F. ti Lotto - Administration, ein k. k. Salzamt, eine königl. poli­tische Fundational», dann eine k. k. Prqvinzial-Kriegs-Caffa- ein k. Ober - Landes »Kommissariat- und ein k. k. Feld- Kriegs - Ober-Kommissariat, dann eine Filial-Casse btt k. k. priv. österr- National-Bank- und rin großes Zeug­haus. An BildungS * Anstalten gibt es hier ein bischöfliches Lyreum, ein königl. Gymnasium nebst einer National« Haupt­schule, übrrdieß 3 katholische - 2 illyrische, 2 wallachische, eine griechische, 1 vereinte evangelische und eine israelitische Normalschule, eine allgemeine Zeichenschule, eine (Sommer« zialschule, eine gut organisirte Mädchen-Erziehungs-Anstalt- und ein k. k. Militär - Erziehungshaus. Unter den Wöhlthätigkeits- Anstalteti zeichnen sich aus: das Spital der barmherzigen Brüder, ein Militär- und ein Bürger - Spital, titirin das hiesige Armen - Institut. Der Bega - Canal, ivelcher zum großen Bortheile beS Kommerzes bestehet, theiit die Josephstadt, die überaus fthr angenehme und sehr regelmäßig gebaute Borstadt Te- war's, in zwei Theile, und hat Communikatiön mit der Do­nau. Außer diesem Cänal sind hier noch andere kleinere, auf denen städtische Mühlen sich befinden. In der sogenannten Fabriken«Borstadt, welche wegen den ehemaligen bedeutenden Fabriken, die jedoch meistentheilS eingingen - so benannt wurde, haben gegenwärtig meist tut« kischeHandelsleute ihre bedeutenden Niederlagen. Temeswar hat eine milde Temperatur, und der ge­genwärtige Gesundheitszustand ist befriedigend- wozu haupt­sächlich das reine Quellen - Trinkwasser, welches mittelst Wasserleitungen von den Vorstädten! in die Stadt fließt, wie auch die bereits gebauten unterirdischen Kanäle sehr viel beitragen dürfte. Vorzüglich ist 'aber TemeSwar durch seinen tebhafteni Hasidét stht begünstigt. Der Begsi-Kanal, die Verbin­dung mit den Hauptflüssen des Landes, dann die von und durch Temeswar nach allen Richtungen auölaufenden Post­straßen haben dieser Stadt eine solche bedeutende rommer­30

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