Folia historica 16

Temesváry Ferenc: Fejezetek a Magyar Fegyvergyár történetéből VIII.

Zu einer der Hinausverlegungsbasen wurde die Stadt Losonc auserlesen; da aber die sowjetische Armee am 6. Oktober 1944 Ungarn betrat, mussten die in etwa 15 Waggons verladenen und fortgeschickten Maschinen und Rohstoffe weitergeliefert werden. Die andere Basis für die Hinausverlegung war die Stadt Pápa, wohin die ersten Waggons schon im Juli abgeschickt waren, aber während drei Monaten kamen von 53 fortgeschickten Waggons insgesamt 40 in der Basis an, die nur 60-70 Pro­zent des geplanten Maschinenparks bedeuteten. In der dritten Basis in Mosonmagyaróvár war die Lage hinsichtlich der Ingangsetzung einer Reproduktion ganz aussichtslos. Infolge der Kriegsereignisse verordnete Deutschland die Weiter­lieferung der Maschinen und Ausrüstungen, die Evakuierung des Perso­nals wurde als zweitrangig angegeben. Am 9. Januar 1945 wurden 342 Stück moderne Waffenerzeu­germaschinen in 15 Waggons abgefertigt. Dieser Transport wurde von den deutschen Behörden wegen Überfülltsein der Eisenbahnlinie nach Schlesien gewiesen, wo aber der Zug am 19. Januar in Gleiwitz (heute Gliwice in Polen) zur Kriegsbeute der vorgedrungenen Sowjetarmee fiel. Nach langem Hin und Her mit den deutschen Behörden, auf Gesuch der Fabrik, verkündete das Ministerium, dass es keine deutsche Rechtsperson sein will. Nach diesen Vorereignissen hat die Waffenfabrik ihre Unabhängigkeit beibehalten, ist nach Steyr umgezogen und hat sich an beiden Ennsufern eingerichtet. Es ist allgemein bekannt, dass das westliche Ufer amerikanische, das östliche sowjetische Besatzungszone wurde. Die Leiter der Fabrik am östlichen Ufer kehrten auf sowjetischen Befehl nach Budapest zurück. Alle ihrer Versuche, die am linken Ufer des Flusses angesiedelten Objekte zurückzuliefern, blieben vergeblich, deshalb begründeten sie die Abteilung "Metallwaren-, Waffen- und Ma­schinenfabrik A G. Zweigstelle in Steyr" Lange Zeit war das weitere Schicksal der Maschinen unsicher, weil laut der Beschlüsse der Potsda­mer Konferenz die feindlichen Güter unter Oberherrschaft der Besat­zungsbehörde als Kriegsbeute mussten betrachtet werden. Letzten Endes gibt der Verfasser eine Zusammenfassung der Verluste der Waffenfabrik, es wird hervorgehoben, dass die grössten Schäden durch Vernichtung bzw. Verschwinden der Werkzeugmaschinen erfolgten. Der Übergang zur Friedensproduktion wurde durch die Ab­rüstung der Wiffenfabrik besonders erschwert. Während der Besatzung der Fabrik wurden 195 Maschinen forttransportiert, als Wiedergutma­chung 208 Stück und die ganze Einrichtung des Metallwalzwerkes über­geben. 183

Next

/
Oldalképek
Tartalom