Folia historica 13

Temesváry Ferenc: Fejezetek a Magyar Fegyvergyár történetéből VI.

Beiträge zur Geschichte der Ungarischen Waffenfabrik VI. Als Ergebnis der Forschung über die Entwicklung der Ungarischen Waffen­fabrik wurde im V. Kapitel festgestellt, dass die 4 jährige Periode der Neuor­ganisierung der Firma (zwischen den Jahren 1935 und 1939) im Jahre 1939 abgeschlossen wurde. Die Entstehung neuer Betriebsabteilungen, die Steige­rung der Erzeugungskapazität, die Umgruppierung der inneren Reserven ermöglichten für den vereinten Betrieb den bedeutenden Waffenanforde­rungen der Kriegskonjunktur zu entsprechen. Ende 1939 wurde für immer mehrere Industriefachleute klar, welche innere Widersprüche das im Herbst 1938 in Győr (Raab) verkündigte Prog­ramm von Darányi aufweist. Natürlich kann hier nicht nur davon die Rede sein, dass sich Ungarn bei Ausbruch des 2. Waltkrieges nicht in Kriegszustand befand und der durch die wirtschaftlichen Möglichkeiten bestimmte Sät­tigungsgrad sich stabilisierte, sondern in erster Linie davon, dass dir Mili­tärführung ihre Anforderungen nicht zum Ausdruck bringen und aus Mangel an Planmässigkeit die Industrie sich nicht den erwünschten Nutzen aus der bis Mitte 1940 dauernden Kriegskonjunktur ziehen konnte. Die momentanen Ergebnisse konten auch den Kriegsminister nicht täuschen, und mit Hilfe des Militärgesetzes verordnete er eine allegemeine Revision in den Kriegsbetrieben. Am Anfang des Jahres 1940 befand sich die Sache der Handgranaten­herstellung auf der Tagesordnung. Das Kriegsministerium wollte auch auf diesem Gebiet die Kapazität steigern, aber eine konkrete Bestellung vom Ärar Hess noch auf sich warten. Demzufolge musste die Fabrik das Produk­tionsvolumen vermindern, um die Kontinuität der Produktion zu sichern und die Facharbeitergarde zu erhalten. 211"

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