Folia historica 6

F. Dózsa Katalin: A női divat változásai 1850-1895 között

Veränderungen in der Damenmode zwisehen 1850-1890 Man kann im Laufe der Jahrhunderte die Veränderungen der sich immer wieder erneuernden europäischen Kleidung im 19. Jahrhundert von Jahr zu Jahr verfolgen. Zu dieser Zeit ist schon eine einheitliche europäische Mode zu verzeichnen, mit lokalen Abweichungen und höchstens einiger Jahre Phasenverschiebung. Dies machte die Industrieentwicklung, billigere Stoffe und Verzierungen, die massenhafte Verbreitung der Nähmaschinen und Modeblätter möglich. Bedeutende Veränderungen der Mode kann man vor allem in der Damenkleidung beobachten, da die Männerkleidung aus gesellschaftlichen Gründen sich nur sehr langsam abänderte. Das Ziel dieser Studie ist die vor sich gehenden Veränderungen der modernen Kleidung von Jahr zu Jahr getreu zu registrieren um damit der Datenfeststellung eines Gegenstandes oder einer Abbildung Hilfe zu leisten. Die Wahl des Ansatzpunktes dieser Veröffentlichung ist durch die sich in der Zweiten Hälfte des Jahrhunderts beschleunigte Modeänderung begründet. Da beginnt — mit den Richtungen der bildenden Kunst der Zeit gleichlaufend — das Bestreben die Meidung der vergangenen Jahrhunderte zu erneuern. Für die Fünfziger Jahre ist das Neobarock-Gesamtbild kennzeichnend, dem folgt das zweite Rokoko, dann die zwei Tournuren vom Ende des XVIII. Jahrhunderts, beziehungsweise Reminiszenzen des Zeitalters Ludwig des XIV. Ende des Jahrhunderts - auf Einwirkung der Eklektik vertragen sich gut miteinander Einzeldetails der verschiedenen Epochen, die Directoire- und Biedermeiersilhoutte, ja sogar die unter der Büste abgebundene Empirelinie. Dem Zeitabschnitt des Histrosimus macht die Sezession ein Ende, der erste Merkmale man 1896 wahrnimmt. Zum Schluss einiges über die Probleme der Konzipierung: der Text ist viel ausfuhrlicher als die Abbildungen, da letztere wegen ihres grösseren 126

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