Folia historica 5

Vigh Károly: Bajcsy-Zsilinszky Endre útja az Előőrstől a Független Kisgazdapártig 1828-tól 1939

rungsjahre von mit dem Faschismus liebäugelnden Gyula Gömbös. Diese Zeitspanne bedeutete für Bajcsy-Zsilinszky den Kampf gegen den die deut­sche faschistische aussenpolitische Orientierung vertretenden und nach per­sönlicher Macht strebenden Gömbös. Zsilinszky dagegen drängt zu einer neuen — französischgerichteten—aussenpolitischen Orientierung und hofft, dass eine derartige durch italienische Vermittlung zustandekommende fran­zösische Orientierung auch der gegenseitigen Annäherung • der kleinen mittel­europäischen Staaten dienen könnte, geeignet, den deutschen Drang nach Osten zu hemmen. Zu dieser Zeit wird Bajcsy-Zsilinszky dank seiner mili­tanten Publizistik und mutigen Parlamentsreden zu einem der Führer der ungarischen politischen Opoosition, zum Fürsprecher einer unab­hängigen ungarischen Aussenpolitik. Die Parlamentswahlen von 1935 verschärfen insbesondere den innen­politischen Kampf zwischen der Regierungspartei und Opposition. Den Regie­rungsmethoden von Gömbös ist es, eigen dass sie zahlreiche Vertreter der Gegenparteien — mit Bajcsy-Zsilinszky an der Spitze — mit allen Mitteln des Wahlbetruges und Terrors zu Fall bringen. Bajcsy-Zsilinszky fechtet diesen einseitigen politischen Kampf bereits an der Spitze eines linksgerichteten Blocks und antwortet auf die Eigenmächtigkeit der Regierungsmacht, in­dem er aus dem Vitéz-Stand austritt, seine Partei mit der der Unabhängig­keitspartei der Kleinen Landwirte fusionieren lässt und seine Gemeinschaft mit der Linksgerichteten, darunter mit den Sozialdemokraten enger knüpft. 238

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