S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 54. (Budapest, 1993)

Abb. 7: Verbreitungskarte der in Karpaten-Becken lebenden Unterarten von Carabus coria­ceus. Das eingerahmte (und mit einem Pfeil bezeichnete) Feld umfasst die Typenfundorte (das Mecsek- und Villányer-Gebirge) Carabus coriaceus banaticus Redtenbacher, 1849 - Körperlänge 35-40 mm, etwas eiför­mige Körpergestalt, Seitenrand des Halsschildes abgerundet, von allen Unterarten hat diese die glattesten Flügeldecken mit sehr feiner Runzelung, die Grübchen sind gut sichtbar (Abb. 5). Ohne Zweifel ähnelt C. c. praeillyricus von allen Unterarten am meisten C. c. banaticus, aber ausser den morphologischen Unterschieden spricht auch die geographische Isolierung für die taxonomische Abgrenzung. Geographische Verbreitung: Süd-Banat (Rumänien)-detail­lierte Verbreitungsangabe bei Lie (1987, 1988, 1991, 1992); (Abb. 7). Carabus coriaceus excavatus Charpentier, 1825 - Körperlänge 33-38 mm, Körperform ist schlank, die lederartige Runzelung der Flügeldecken etwas feiner als bei der typischen Unterart, aber mit tieferen und deshalb besser sichtbaren Grübchen (Abb. 6). Geographische Verbreitung: Kroatien - von der Adriaküste bis zum Karst (Abb. 7). Bemerkung: Für die beiden „weissen Flecken" auf der Karte (Abb. 7) - Gebiet zwischen Drau und kroatischem Karst einerseits und Gebiet zwischen Donau und Theiss andererseits ­gibt es unterschiedliche Erklärungen: Für das erste Gebiet fehlen Sammeldaten, während im zweiten (zwischen Donau und Theiss) die Art nicht vorzukommen scheint, da sie dort trotz Sammeltätigkeit nicht gefunden wurde. Wahrscheinlich fehlen in dieser waldarmen Sand­gegend geeignete Habitate. Schrifttum Csiki, E. (1946): Die Käferfauna des Karpaten-Beckens. - In: Tasnádi-Kubacska, A. (ed.): Naturwissenschaftliche Monographien, IV. Budapest, 798 pp.

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