S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 48. (Budapest, 1987)
9 Oberseite braunlichschwarz, bestreckte Art; Halsschild schmaler, 1,33 x breiter als lang (Mittelwert), Basaleindrücke strichförmig, ziemlich flach, fein punktiert, der äussere Eindruck wenig kürzer als der innere, Hinterecken rechtwinkelig, die Seiten davor schwach ausgeschweift, Basismitte glatt, Streifen im Grunde äusserst fein punktiert, Anhangsorgane rötlichbraun, Fühler ab dem 4. Glied zur Spitze schwach getrübt. Mikroskulptur: Kopf und Halsschild sehr fein querrifig, Flügeldecken fein isodiametrisch genetzt. Länge: 8 mm, Asia mig.: Barla. barlensis Straneo, 1935 Etwas grössere, breitere Art, Oberseite heller rötlichbraun, Halsschild breiter, 1,37 x breiter als lang, Basaleindrücke tief, strichförmig, glatt, Halsschildseiten vorne stärker gerundet, vor den Hinterecken stärker ausgeschweift, Basis in flachem Bogen ausgerandet, FlügeIdeckenstreifen fein eingeschnitten, undeutlich punktiert. Mikroskulptur: Kopf und Halsschild sehr fein isodiametrisch genetzt, Flügeldecken mit feinen, queren, maschig auflösbaren Linien. Länge: 9-10 mm. Asia min.: Bosz-Dagh, loc.typ. insidiosus Fairmaire 10 Halsschild nur mit einer länglichen, tiefen, unpunktierten Basalfurche, der Raum zwischen dieser und dem Seitenrand glatt und gewölbt 12 Halsschild mit jederseits zwei deutlich punktierten Basaleindrücken; der äussere oft nur schwach ausgebildet, manchmal stark reduziert. 11 11 Sehulterro mit einem seitlich vorspringenden Zähnchen, Halsschild nach hinten nur schwach verengt, an der Basis breiter als am Vbrderrand, die Seiten vor den Hinterecken nicht ausgeschweift, Basaleindrücke des Halsschildes flach, meist dicht punktiert, die Punktierung auf der Basis ziemlich ausgedehnt. Länge: 6,3 - 7,6 mm. Im Alpengebiet, Sudeten, Karpathen, Transsylvanien; der Balkanhalbinsel in Kroatien, Bosnien und Serbien. unctulatus Duftschmid, 1812 Schulterzahn meist nur undeutlich ausgeprägt, Halsschild vor den Hinterecken stark ausgeschweift, Kopf kaum punktiert, Halsschild nicht oder kaum breiter als lang, an den Seiten vorn massig gerundet, deutlich nach hinten verengt, am Hinterrande etwas breiter als vorne, Hinterecken rechtwinkelig, Flügeldecken langoval, an der Basis breiter als del Basis des Halsschildes, massig gewölbt, stark gestreift, Streifen deutlich punktiert, Intervalle flach, Skutellarstreifen rudimentär oder fehlend. Metepisternen kaum länger als breit, nach hinten wenig verengt, grob punktiert. Länge: 6,5-7 mm . Makedonien: Jakupica plan. macedonicus Apfelbeck, 1918 12 Prosternalfortsatz vorne gerandet. Oberseite pechbraun oder rötlichbraun, Anhangsorgane rostrot, Halsschild nach hinten schwach verschmälert, vor den rechtwinkeligen Hinterecken schwach ausgeschweift. Flügeldecken tief punktiert gestreift, Intervalle schwach gewölbt, 3. Intervall mit einem Porenpunkt. Mikroskulptur der Flügeldecken im Grunde querrrifig, Metepisternen sehr kurz und stark punktiert. Länge: 7,5-8 mm. Vom Dobratschgebiet südlich bis Montenegro und Serbien, östlich bis Transsylvanien verbreitet, in Italien nur östlich vom Tsonzo (sensu SCHATZMAYR 1942: 74). brevis Duftschmid, 1812 Pt. brevis freyi Scheibel unterscheidet sich von der Nominatform durch die etwas grössere, robustere Körperform und den breiteren, an den Seiten vor den Hinterecken schwach ausgeschweiften Halsschild (sensu SCHATZMAYR 1942: 74). Majevioa plania, Bosnien. Prosternalforsatz vorn ungerandet, Oberseite braunlichrot, Anhangsorgane gelblich rot, Halsschild nach hinten regelmässig gerundet verengt, die Seiten im vorderen Viertel regelmässiger gerundet, vor den etwas spitz vorragenden Hinterecken kurz ausgeschweift, Flügeldecken länglich ovoid, stark gewölbt, Streifen tief eingeschnitten, deutlich stärker als bei brevis punktiert, 3. Intervalle hinten mit einem Porenpunkt, Metepisternen kürzer als vorne breit, stark punktiert. Lange: 8 8,5 mm. Bihar Gebirge. blelzi Fuss, 1858 (= festi nans Chaudoir) 13 Halssohild nach hinten nicht oder nur schwach ausgeschweift verengt, äusseres Basalgrübchen vom Seitenrand meist durch ein erhabenes Fältchen begrenzt, kleinere Arten, 6,5 - 9,2 mm, im Habitus dem mitteleuropäischen subsinuatus Dejean ähnlich. quadraticollis - Gruppe Halsschild meist etwas flacher, nach hinten deutlicher ausgeschweift verengt, äusseres Basalgrübchen nach aussen von keinem deutlich erhabenen Fältchen begrenzt, die Fläche zwischen diesem und dem Seitenrand meist verflacht, grössere Arten, 10-12,5 mm (der mir in natura nicht bekannte stomoides mit 8 mm Gesamtgrösse gehört wahrscheinlich ebenfalls hierher). Im Habitus dem Pt. (Oreoplatysma) pulchellus Faidermann ähnlich. colchicus - Gruppe