S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 45/2. (Budapest, 1984)
nach hinten vortretend. Im Penisinneren liegt eine kaputzenförmige Blase knapp vor der Basis des Apex, an die nach hinten ein länglicher, in der Mitte leicht eingeschnürter Sack anschliesst. Neben diesem liegt ein kugeliger und dahinter ein länglichovaler Chitinkörper. Es liegt nur der Holotypus ( cf ) vor, der am 30.8.1967 in der Volta-Region in Kpeze, 400 m, gesammelt wurde. Scydmaenus ghananus sp. n. Dem Sc. rougemontanus aus Äthiopien im Bau des männlichen Kopulationsapparates ähnlich, aber kleiner als dieser, der Kopf so lang wie breit, nicht breiter als lang wie bei der Vergleichsart, der Halsschild zum Vorderrand stärker verengt, die Beine viel schlanker. Gekennzeichnet durch fast so langen wie breiten Kopf, ziemlich lange Fühler, gestreckten Halsschild ohne Basalgrübchen, langovale Flügeldecken ohne Basallmpression und schlanke Beine mit beim cf nur wenig verbreiterten Vordertarsen. Länge: 2,00 bis 2,20 mm, Breite: 0,90 mm. Rotbraun, gelblich behaart. Kopf von oben betrachtet so lang wie mit den weit nach vorne gerückten Augen breit,Schläfen gerade zur Basis konvergierend, doppelt so lang wie der Augendurchmesser, ziemlich stark querüber gewölbt, Fühler schlank, zurückgelegt die Halsschildbasis etwas Uberragend, ihr Basalglied zweieinhalbmal, das 2. knapp doppelt so lang wie breit, 3, 4 und 6 um die Hälfte länger als breit, 5 etwas länger als 2, 7 und 8 schwach quer, asymmetrisch, 9 und 10 leicht gestreckt, das Endglied so lang wie die beiden vorhergehenden zusammen. Halsschild um ein Viertel länger als breit, kugelig gewölbt, ohne Basalgrübchen, anliegend behaart. Flügeldecken langoval, schon an der Basis zusammen etwas breiter als der Halsschild, deutlich punktiert, fast anliegend behaart, ohne Basalimpression und ohne Schulterbeule. Flügel verkümmert. Beine schlank, Vorderschenkel stark, Mittel- und Hinterschenkel schwächer verdickt, Mittelschienen sehr schwach medialwärts gekrümmt, Vordertarsen des cf schwach erweitert. Penis (Abb. 59) dorsalwärts gekrümmt, in der Längsmitte von der Dorsalseite her eingeschnürt, Apex nicht abgesetzt, an der Spitze schmal abgestutzt. Aus dem dorsal gelegenen Ostium penis ragt vor der Penisspitze ein Chitinzahn schräg nach oben und hinten. Es liegen 2 cf 1 $ vor. Der Holotypus (cf) wurde in der Northern Region in Damongo, Mole game reserve am 13.8.1971 aus Luftplankton erbeutet, die beiden Paratypen (1 cf, 1 $ ) in der Western Region in Sese als Luftplankton am 17.6.1969 gesammelt. Ein Paratypus ( cf) wird in meiner Sammlung verwahrt. Scydmaenus pseudoghanae sp. n. Mit Sc . natans Franz aus dem ehemals französischen Kongo nahe verwandt, aber die Fühler viel kürzer, des Penis etwas abweichend gebaut. Gekennzeichnet durch schwarze Färbung, gerundet-fünfeckigen Knopf, gestreckte Fühler, etwas längeren als breiten Halsschlld mit 2 kleinen Basalgrübchen, stark gewölbte, kurzovale Flügeldekken mit angedeuteter Basalimpression und verrundeter Schulterbeule sowie schlanke, ziemlich kurze Beine mit schwach verdickten Schenkeln und sehr schwach erweiterten Vordertarsen des cf. Länge: 2,00 bis 2,10 mm, Breite: 0,90 bis 1,00 mm. Braunschwarz, die Extremitäten sehr dunkel rotbraun; am Halsschild bräunlich, auf den Flügeldecken weisslichgelb behaart. Kopf von oben betrachtet gerundet 5-eckig, etwas breiter als lang, die gerade zur Basis konvergierenden Schläfen nicht ganz doppelt so lang wie der Augendurchmesser. Fühler zurückgelegt die Halsschildbasis etwas Uberragend, ihr Basalglied und das 5. doppelt so lang wie breit, 2, 3, 4 und 6 gleich lang, leicht gestreckt, 7 und 8 asymmetrisch, breiter als lang, 9 und 10 annähernd quadratisch, das etwas asymmetrische Endglied so lang wie 9 und 10 zusammen. Hals schild leicht gestreckt, kugelig gewölbt, glatt und glänzend auf der Scheibe anliegend, an den Seiten leicht abgehoben behaart, vor der Basis mit 2 kleinen Grübchen. Flügeldecken kurzoval, schon an der Basis zusammen breiter als der Halsschild, nur mit Andeutung einer Basalimpression, aber mit deutlicher Schulterbeule, kräftig punktiert und etwas abgehoben behaart. Flügel entwickelt. Beine mittellang, Schenkel massig verdickt, Mittel schienen des cf leicht medialwärts gebogen, Vordertarsen des cf schwach erweitert. Penis (Abb. 60) leicht gedreht, im basalen Drittel schwach ventralwärts, im mittleren Abschnitt dorsalwärts und dann wieder ventralwärts gekrümmt, nahezu parallelseitig, der Apex vom Peniskörper nicht abgesetzt, des Ostium schmal, seitlich von zwei am Ende abgerundeten und dicht beborsteten Lappen begrenzt. Zwischen den beiden Lappen ragt der Ductus ejaculatorius distalwärts aus dem Penis heraus. Er 1st basalwärts trichterförmig