S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 45/2. (Budapest, 1984)
nea im Síiden bis Nigeria verbreitet sind. Man könnte versucht sein, für die Arten dieser Gruppe ein eigenes Subgenus zu errichten, es sind jedoch alle Übergänge zu ausserhalb stehenden Arten vorhanden. Auch der Besitz eines Grübchens vor der Spitze der Flügeldecken der cf 1st kein durchgreifendes Merkmal, da es nur einigen Arten zukommt, anderen, sehr nahe verwandten aber nicht. Aus der Gruppe sind bisher folgende Arten beschrieben: E . spectator Franz, Eos, Madr. 37, 1961: 201-202, Abb. 46 (Guinea). E. spectatoriformis Franz, Ann. Mag. nat. Hist. Ser. 13, 5, 1962: 668-669, Abb. 8 (Ghana). E. spectatorius Franz, Bull. I. F. A. N. 24, Sér.A (4), 1962: 1042-1044, Abb. 9 (Kamerun). E-. gratiosu s Franz, Revue suisse Zool. 87, 1980: 394-395, Abb. 40 (Elfenbeinküste). E . paragratiosus Franz, Revue suisse Zool. 87, 1980: 395-396, Abb. 41 a, b (Elfenbeinküste). E. mancus Franz, Revue suisse Zool. 87, 1980: 396, Abb. 43 (Elfenbeinküste). E . paramancus Franz, Revue suisse Zool. 8J7, 1980: 397, Abb. 43 (Elfenbeinküste). E. dentipes Franz, Eos, Madr. 37, 1961: 190-191, Abb. 33-35 (Guinea). E. bacillum Franz. Mltt.münch.ent.Ges. 67,1977: 123, Abb. 22 (Nigeria). E. umahiensis Franz, Mltt.münch.ent.Ges. 67,1977: 109-110, Abb. 8 (Nigeria).* E. sapobae Franz, Mltt.münch.ent.Ges. 67, 1977: 110-111, Abb. 9 (Nigeria).* Es kommt nun zwei weitere Arten dazu: Euconnus allospectator sp. n. Mit E. sapobae Franz aus Nigeria und besonders mit E. spectatoriformis aus Ghana nahe verwandt. Von dem letzteren durch schmälere Fühlerkeule, nur etwa das Dreifache der Breite des 7. Gliedes erreichendes 8 Fühlerglied, fehlende Widerhaken an den Seiten des Apex penis, durch den Besitz von je 4 Tastborsten an den Parameren und durch abweichende Chitindifferenzierungen im Penisinneren abweichend. Länge: 1,20 bis 1,30 mm, Breite: 0,50 mm, Sepiabraun, gelblich behaart. Kopf von oben betrachtet rundlich, mit den stark vorgewölbten Augen so breit wie lang, der Augendurchmesser etwa ein Drittel so lang wie die Schläfen, diese und der Hinterkopf dicht und steif abstehend behaart,der Scheitel nur sehr wenig über den Hals vorgewölbt. Fühler mit scharf abgesetzter, 4gliederiger Keule, zurückgelegt die Halsschildbasis nicht ganz erreichend, ihre beiden ersten Glieder leicht gestreckt, breiter als die folgenden, 3 bis 7 klein, 8 bis 10 viel breiter als lang, das kurz-eiförmige Endglied so lang wie die beiden vorletzten zusammen. Halsschild annähernd länglich-rechteckig, seitlich sehr schwach gerundet, und dichter als auf der Scheibe behaart, vor der Basis mit 2 grossen Grübchen. F 1 Uge 1 d ec k e n länglichoval, seitlich schwach gerundet, flach gewölbt, an der Basis zusammen etwas breiter als der Halsschild, undeutlich fein punktiert, fein behaart, ihre Basalimpression lateral von einer scharf markierten Humeralfalte begrenzt, beim cf im Apikalbereich ohne Punktgrübchen. Flügel voll entwickelt. Beine kurz, Schienen hinter der Längsmitte am breitesten. Penis (Abb. 41 a, b) von oben betrachtet mit gerundet-langrechteckigem Penlskörper und scharf abgesetztem, gerundet-dreieckigem Apex. Parameren nur die Basis des Apex erreichend, im Spitzenbereich mit 2 langen und 2 kurzen Tastborsten versehen.Im Penisinneren befindet sich hinter der Mitte ein trichterförmiges Chitingebilde, an das ein sehr kompliziert gebauter, ausstülpbarer Kopulationsapparat anschliesst. Dieser besteht ventral aus einem rechtwinkelig geknickten, fingerförmigen Chitingebilde, das in der Ruhelage nach oben geknickt ist und aus dem Ostium penis hervorragt. Im ausgestülpten Zustand zeigt der abgenickte Finger nach unten (Abb. 41 b). Zwischen diesem fingerförmigen Gebilde und dem Apex penis befindet sich ein mit vielen Chitinzähnen versehener ausstülpbarer Apparat, schliesslich unter dem Apex ein Dreizack. Es liegen sehr zahlreiche Exemplare vor, die in der grossen Mehrzahl in Banda Nkwanta am Licht erbeutet wurden. 1 cf stammt von Kwadaso in der Ashanti-Region. Es wurden von insgesamt 22 cf (Holotypus und 21 Paratypen) Penispraparate angefertigt. 10 Paratypen werden in meiner Sammlung verwahrt. * E. umahiensis Franz und sapobae Franz wurden als Subspecies des E. spectator beschrieben. Es stellt sich nun heraus, dass ihnen der taxonomische Rang von Species zugesprochen werden muss, da sie im Penisbau von E. spectator erheblich und konstant abweichen.