S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 45/2. (Budapest, 1984)
FOLIA ENTOMOLOGICA HUNGARICA ROVARTANI KÖZLEMÉNYEK XLV. 2 1984 p. 97-101 Angaben zur Kenntnis der Heteropteren-Fauna von Sandsteppen-Gräser I. Von B. HARMAT (Eingegangen am 1. Dezember, 1983) Abstract: Complex Investigations have been carried out in a sandy area of the Kiskunság National Park at Bugac since 1976, including florlstics, ecofau ni sties, cenology and functional ecology. Here frequency data are given for 108 heteropterous species collected by various methods in the sampling area. In Ungarn werden verschiedene Forschungen durchgeführt, die von der UNESCO 1972 eingeleitet wurden. Die Forschungen in mehreren Naturschutzgebieten verlaufen im Rahmen des Programmes "Der Mensch und die Biosphäre (MAB)". An diesem Forschungsprogram nimmt ab 1976 auch das Zoologische Institut der Szegeder Wissenschaftlichen Universität Attila József mit ihren faunistischen-ökologischen Untersuchungen teil. Im Klskunságer National Park, In der Bugacpuszta wurde eine 2 Hektar grosse Fläcke des Naturschutzgebietes gewählt,um floristische-ökofaunlstische, strukturzönologische und funktional ökologische Untersuchungen hier durchzuführen (MÓCZÁR et al., 1980). Ab 1976 wurden da verschiedene Fallen aufgestellt, deren Heteropteren-Material von mir verarbeitet wurde, da ich ab 1978 an der Forschungsarbeit teilnehme. Von den primär Konsumenten der Sandpuszta-Gräser sind die Orthopteren, Cicadineen und Heteropteren am bedeutendsten. Untersuchungen anderer Forscher unterstützen dies an verschiedenen Graszönosen ebenso, da KNOWLTON (1967), KNOWLTON und ROBERTS (1971) sowie HEWITT und BURLESON (1975; 1976) die Funktion der Hemipteren in den untersuchten Weiden und Grasökosystemen auch für sehr wesentlich gefunden haben. Im Laufe der Bearbeitung der Heteropteren-Fauna des Gebietes wurde ihre Bedeutung eindeutig bewiesen, und nicht nur aus quantitativer Hinsicht (die Abundanz erreicht 60 Ind./m 2 ), sondern auch In Bezug auf den Artenreichtum. Wahrend der 5 Jahre wurden in den Fallen bisher mehr als 200 Heteropteren-Arten gefunden, die zu 24 Familien gehören. Von diesen werden in vorliegender Arbelt nur die Arten von 17 Familien nach dem System von WAGNER bekannt gegeben. Material und Methoden Das Untersuchungsgebiet betragt 2 Hektar und ist ein Triebsand, der der herrschenden Windrichtung entsprechend von Windfurchen unterteilt ist. Das so entstandene Mozaikkomplex (BALOGH,