S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Verbreitung: Fast ganz Europa, Sibirien, Mongolei, Korea. Lange 3,2-4,0 mm. Körper oval, einschliesslich der Fühler und Beine einfarbig gelb­rotbraun. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 308). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, kurz vor der Basis am breitesten, von dort in gleichmässigem Bogen nach vorne verengt, Hinterecken breit abgerundet (Abb. 309). Flügeldecken oval, vor der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen grob und locker stehend, Zwischen­räume sehr fein und weitläufig punktiert, die abwechselnden Zwischenräume mit wenigen, grösse­ren Punkten besetzt. Vorderschienen zur Spitze 3-4 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrust­kiel -Typu s : A. Männchen: Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kräftigen, stumpfen Zahn ausge­zogen, Hinterschienen stark doppelbuchtig gekrümmt. Aedoeagus (Abb. 306 und 307) 0,90-1,01 mm. A. ferruginea auct.; Die GYLLENHAL'sehe Deutung von ferruginea ist auf obesa zu beziehen. Alle im Univ. Mus. Uppsala befindlichen Stücke, die von GYLLENHAL als " ferruginea " bestimmt sind, gehören zu obesa Schmidt. A. obesa : Am Zool. Mus. Berlin befinden sich 7 Syntypen dieser Art. Davon wurde das erste cf als Lectotypus und die restlichen 6 Exemplare als Paralectotypen festgelegt. A. abbreviata: Der Typus dieser Art befindet sich nicht in coll. J. SAHLBERG am Zool. Mus. Helsinki und konnte auch sonst nirgends gefunden werden. Nach der Originalbeschreibung dürfte es sich jedoch um obesa Schmidt handeln, und hier sollte man die Art auch belassen, so­lange der Typus nicht aufgefunden wird. A. insularis : Der Originaltypus dieser Art befindet sich am Zool. Mus. Helsinki, dieses Tier wurde als Holotypus bestimmt. Die Untersuchung zeigte, dass insularis J. Sahlberg, ein jün­geres Synonym von obesa Schmidt ist. L. montana: Der Holotypus dieser Art wird am Civ. Mus. Rovereto aufbewahrt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass montana Halbherr synonym zu obesa Schmidt ist. A.v.PEEZ, der den Typus ebenfalls untersuchte, stellte diese Art 1963: 88-89 irrtümlich als Synonym zu du­bia , was nicht richtig ist. L. mixta , minor , brevicornis , mongolica , montivagus : Die Überprüfung dieser Arten und Va­riationen ergab, dass alle 5 oben genannten Spezies lediglich jüngere Synonyme zu obesa Schmidt sind. Leiodes dubia (Kugelann) (Abb. 310-313) Volvoxis dubia Kugelann, 1794: 540 (Preussen; Typus verschollen). - Hatch 1929: 28 (Leiodes ). Leiodes testacea Stephens, 1829b: 175 (Lectotypus ? : England; BMNH), syn. n . - Hatch 1929: 43. ? Leiodes suturalis Stephens, 1832: 403 (England; Typus verschollen). - Hatch 1929: 42. Bei dub ia handelt es sich um eine Mischart, die bisher mit rufipennis Paykull und bicolor Schmidt vermengt war. Aus diesem Grund können keine weiteren Literatur Zitate angeführt werden. Verbreitung: Fast ganz Europa, Kaukasus. Länge 3-4 mm. Körper langoval (Abb. 313), ausgefärbt meist Kopf und Halsschild schwarz­braun, Flügeldecken, Beine und FUhlergeissel gelb-rotbraun, Fühlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler langgestreckt mit schwacher Keule, Endglied der Fühler nur wenig schwächer als das vor­letzte (Abb. 312). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild kräftig und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, in der Mitte am breitesten und von dort nach vorne und zur Basis verengt, Hinterecken breit abgerundet. Flügeldecken langoval, Seiten von der Schul­terbeule bis hinter die Mitte fast gerade, Punkte der Hauptreihen fein und dicht stehend, Zwischen­räume sehr fein und weitläufig punktiert. Vorderschienen zur Spitze 2, 5-3, 5 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen Lappen ausgezogen.Hin­terschienen stark doppelbuchtig gekrümmt. Aedoeagus (Abb. 310 und 311) 0,74-0,89 mm. V. dubia : Der Typus dieser Art gilt seit alters her als verschollen und dürfte auch kaum noch aufzufinden sein. Es gibt jedoch in der Originalbeschreibung aufschlussreiche Hinweise (KU­GELANN 1794: 540), die eine Deutung dieser Art zulassen. Es steht ausser Zweifel, dass es sich bei KUGELANN' s dubia um eine Art der Gattung Leiodes handelt. Auf Grund der F är bungs angaben

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