S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
viele Zweifel. Von ERICHSON als gute Art beschrieben, stellt sie FLEISCHER 1905a: 269-273, als Variation zu cinnamomea . JOY 1911: 168; STRAND 1957: 221-222, sowie ALLEN 1965: 180-184; führen triftige Gründe an, dass oblonga eine gute Art ist. Jedoch führt sie PEEZ 1971: 243-265; wieder als fraglich. Die Untersuchung umfangreichen Materials, sowie der Typen zeigten eindeutig, dass oblonga Erichson eine gute Art ist. A. grandis : Diese Art wurde bereits von REITTER 1884: 99; synonym zu oblonga gestellt. Die Untersuchung des Holotypus zeigte, dass dies richtig war. A. simplex: Der Typus dieser Art ist verschollen. Er befindet sich nicht am Entomologischen Museum Lund, wo THOMSON' s Typen aufbewahrt werden und konnte auch sonst nirgens gefunden werden. REITTER stellt die Art 1884: 99; synonym zu oblonga . Nach genauem Studium der Originalbeschreibung kann man sich durchaus der Meinung von REITTER anschliessen und man sollte auch die Synonymie nicht weiter beunruhigen und simplex Thomson als Synonym zu oblonga belassen. A. humeralis : Ein Syntypus dieser Art wurde am Entomologischen Museum Lund aufgefunden, dieses Tier wurde als Lectotypus festgelegt. Die Untersuchung ergab, dass das Vorgehen REITTER' s 1884: 99; humeralis Thomson synonym zu oblonga Erichson zu stellen, richtig war. A. anglica: STRAND 1957: 221-222 sov/ie ALLEN 1965: 180, 184 stellen anglica Rye synonym zu oblonga Erichson. Die Untersuchung eines männlichen Syntypus von anglica , der sich am British Museum London befindet, bestätigte die Richtigkeit dieses Vorgehens. HATCH 1929: 21, führt irrtümlich Sphaeridium ferrugineum Fabricius in der Synonymie von cinnamomea-oblonga. Als Typus-Art für die Gattung Leiodes gibt er an " Sphaeridium ferrugineum F. = Anisotoma cinnamomea var. oblonga Er.". Dies ist unrichtig, ferrugineum Fabricius hat nichts mit oblonga Erichson zu tun wie die Untersuchung der Typen zeigte. HATCH 1929: 21, erwähnt "Silpha striata Gmelin 1790" in der Synonymie von oblonga. Dies geschieht ohne Angabe von Gründen, es ist auch völlig unklar wohin striata Gmelin eigentlich gehört. Die Originalbeschreibung dieser Art sagt nicht das geringste aus und solange der Typus nicht gefunden wird, bleibt die Angelegenheit wohl im Dunkel. Es ist also ratsam den Namen striata vorläufig nicht mehr zu erwähnen um Verwirrungen zu vermeiden. Leiodes rufipes (Gebler) (Abb. 237-240) Anisotoma ruflpes Gebler, 1833: 229 (Altai; Aufbewahrungsort des Typus unbekannt). - Fleischer 1907d: 269; 1908: 1-63 (Liodes ). - Hatch 1929: 22 (Leiodes ). - Hlisnikovsky 1967b: 273; 1974: 777 (Liodes ). - Emetz 1975: 57-71; 1976: 133-146 (Liodes) . Liodes licenti Portevin, 1942: 76-77, Abb. 1-2 (Ta tong p'ono Kang-Kalgan, 1675-2027 m, leg. R.P.Licent; Aufbewahrungsort des Typus unbekannt), syn. n . - Hlisnikovsky 1967b: 273. Liodes ruficlavis Hlysnikovsky, 1967b: 263-265, 273 (Holotypus cf: Mongolia, Chentej aimak, zwischen Somon Cenchermandal und Somon Sargaltchaan, 10 km östlich von Cenchermandal, 1400 m, 27.VII. 1965, Exp. Dr.Z. Kaszab; UNMB). - Hlisnikovsky 1967c: 123; 1974: 777. - Emetz 1975: 57-71. Verbreitung: Transbalkalien, Mongolei, China. Länge 4,5-6,5 mm. Körper oval, ausgefärbt schwarzbraun, Beine und Fühler einfarbig rotbraun. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied deutlich schmäler als das vorletzte, 8. Fühlerglied klein und schmal, aber deutlich als Kegelstumpf ausgebildet (Abb. 239). Kopf fein aber deutlich und sehr dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten, Augen klein, dahinter deutliche Schläfen die nur wenig kürzer sind wie der Längsdurchmesser der Augen. Halsschild fein und dicht punktiert, fast doppelt so breit wie lang, kurz hinter der Mitte am breitesten, Hinterecken stumpfwinkelig, nicht nach unten gezogen, Flügeldecken ohne schräge Humeralreihe, die Hauptreihen furchenartig vertieft und grob und dicht punktiert, Zwischenräume gewölbt erhoben, fein und weltläufig punktiert, der breit aufgebogene Seitenrand von oben der ganzen Länge nach sichtbar. Vorderschienen zur Spitze etwa 4 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus:A. Männchen: In der Mitte der Hinterschenkel befindet sich ein dreieckiger Zahn, innere Apikalecke in einen kurzen Lappen ausgezogen, Hinterschienen leicht doppelbuchtig, ab dem hinteren Drittel stark nach hinten gekrümmt (Abb. 240). Aedoeagus (Abb. 237-238) 1,28-1,46 mm. A. rufipes : Der Typus dieser Art konnte bisher noch nicht aufgefunden werden. Er sollte in coli. OBERTHÜR (MP) sein, was Jedoch nicht der Fall ist. Es gibt Jedoch keine Schwierigkeiten die auffällige Art nach der Originalbeschreibung zu deuten.