S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

gewiesen ist, und wahrscheinlich auch in Japan vorkommt. Letzte Klarheit wird jedoch erst die Untersuchung des Typus von 03awai bringen. Leiodes nepalensis sp. n. (Abb. 225-228) Holotypus cT: Nepal: Namche-Bazar, 3450 m, 1976, leg. W. BIELSER (NHMB). Länge 5 mm. Körper eiförmig, nach hinten zugespitzt, rotbraun, die Fühler und alle Beine einfarbig gelbbraun. Fühler mit kräftiger Keule, Endglied deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 227). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten, Augen gross, Länge der Schläfen höchstens 1/4 des Augendurchmessers. Halsschild fein und dicht punktiert, 1 1/2 mal breiter als lang, in der Mitte am breitesten, fast rechteckig, Hinterecken rechtwinklig. Flügel­decken ohne schräge Humeralreihe, Punkte der Hauptreihen fein und locker stehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig, kaum sichtbar punktiert. Der schmal aufgebogene Seitenrand nur im vor­deren Drittel sichtbar. Vorderschienen schmal, zur Spitze etwa 2 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: B. Männchen: Hinterschenkel in der Mitte stark eingeschnürt, darunter befindet sich ein spitzer, nach aussen gerichteter Zahn, äussere Apikaiecken in einen spitzen Zahn ausgezogen, in­nere Apikaiecken mit einem hakenförmig nach aussen gerichteten Zahn, sonst wie (Abb. 228). Mit­tel- und Hinterschenkel leicht doppelbuchtig gekrümmt. Aedoeagus (Abb. 225-228) 0,94 mm. Diese schöne neue Art unterscheidet sich deutlich von allen anderen Arten ohne schräge Hu­meralreihe durch: die schmalen Vorderschienen die zur Spitze nur etwa 2 mal so breit sind wie an der Basis und durch den nur Im vorderen Drittel von oben sichtbaren Seitenrand der Flügel­decken. Ausserdem noch durch den Mittelbrustkiel-Typus: B. Leiodes cinnamomea (Panzer) (Abb. 229-232) Tetratoma cinnamomea Panzer, 1793: Nr. 15 (Lectotypus cT: Meinbernheim, Nov. 1792, leg. Schnitzlein; ZMB). - Sturm 1807: 32 (Anisotoma) . - Stephens 1829b: 176 (Leiodes ). - Reitter 1884: 98 (Liodes ). - Hatch 1929: 20 (Leiodes ). - Horion 1949: 143 (Liodes ). - Allen 1955: 117 (Leiodes ). - Strand 1957: 119-134 (Liodes ). - Arzone 1970: 317-357; 221-229 (Liodes ). - Peez 1971: 243-265 (Liodes ). - Hlisnikovsky 1974: 777 (Liodes ). Anisotoma tuberis. Stephens 1829a: 69, nomen nudum. - Stephens 1829b: 176 (? Leiodes) . - Hatch 1929: 20 (Leiodes ). Leiodes lycoperdi Stephens 1829b: 177 (England; Lectotypus cf; BMNH), syn. n . - Hatch 1929: 20. Leiodes stephensii Stephens, 1832: 404 (Stockton; Typus verschollen). - Hatch 1929: 42. Anisotoma affinis Schmidt, 1841: 148 (Germania, Stettin; Typus verschollen). - Erichson 1845: 53. - Hatch 1929: 20 (Leiodes ). Verbreitung: Europa, ausgenommen Nordeuropa und die höheren Gebirge. Länge 4-7 mm. Körper langgestreckt, walzenförmig, gelb-schwarzbraun, Beine und FUhler­geissel gelbbraun, Keule schwarz. Fühler langgestreckt, Endglied schmäler als das vorletzte (Abb. 231). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten, Augen klein, Schläfen fast so lang wie der Längsdurchmesser der Augen. Halsschild fein und dicht punktiert, fast doppelt so breit wie lang, hinter der Mitte am breitesten, nach vorne stärker verengt als nach hinten, Hinter­ecken abgerundet (Abb. 232). Flügeldecken ohne schräge Humeralreihe, Punkte der Hauptreihen sehr fein und dicht stehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert. Der schmal aufge­bogene Seitenrand ist von oben der ganzen Länge nach sichtbar. Vorderschienen zur Spitze stark verbreitert, 4-5 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Unterkante der Hinterschenkel in der Mitte mit einigen Höckern die in einen grossen Zahn übergehen, äussere und innere Apikaiecke mit je einem sehr starken, nach innen ge­richteten Zahn. Hinterschienen stark einfach nach innen gebogen und am Innenrand mit zahlreichen Warzen besetzt. Aedoeagus (Abb. 229-230) 1,15-1,65 mm. T. cinnamomea : Eine angebliche Syntypenserie in der sich auch der PANZER'sehe Original­typus befindet ist am Zoologischen Museum Berlin. In dieser Serie befinden sich auch eine Reihe von Tieren die zu oblonga Erichson gehören und man kann mit Sicherheit behaupten, dass diese

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