S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
L. dllaticoUis : Am Nationalmuseum Prag befinden sich, ausser dem Holotypus dieser Variation noch 7 Paratypen. Die Untersuchung dieses Materials ergab, dass dilaticollis Fleischer synonym zu rubiginosa Schmidt ist. Leiodes distinguenda (Fairmaire) (Abb. 197-201) Anisotoma distinguenda Fairmaire, 1856: 525-526 (Lectotypus cf: France; MP). - Reitter 1884: 103 (Liodes ). - Hatch 1929: 26 (Leiodes ). - Horion 1935: 199; 1949: 148 (Liodes ). Verbreitung: Ganz Spanien, Westeuropa (Süd- und Mittelfrankreich), Mitteleuropa (Rheinland. Melbtal bei Bonn, 9.7.1942, leg. KLAPPERICH 1 cf (coli. KLAPPERICH). Länge 2,5-3,2 mm. Körper oval, gelb-rotbraun, Beine und Fühlergeissel gelbbraun, Fühlerkeule angedunkelt. Fühler kurz und gedrungen gebaut mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 199). Kopf fein und dicht punktiert. Halsschild 2 mal so breit wie lang, in der Mitte am breitesten, Hinterecken einen verrundeten, stumpfen Winkel bildend (Abb. 201). Flügeldecken oval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen grob und dicht stehend. Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert, in den abwechselnden Zwischenräumen mit wenigen, grösseren Punkten. Vorderschienen zur Spitze 2, 5-3 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen Lappen ausgezogen, Hinterschienen lang und leicht doppelbuchtig geschwungen (Abb. 200). Aedoeagus (Abb. 197-198) 0, 48-0, 56 mm. Am Mus. Nat. Paris wurden 3 Syntypen dieser Art gefunden, 1 cf, 2 g . Sie tragen den gelben Typenzettel von FAIRMAIRE mit den handschriftlichen Vermerk "Anisotoma distinguenda n. sp. Type". Da es sich zweifellos um die Originaltypen handelt, wurde das cfals Lectotypus, die beiden g als Paralectotypen festgelegt. Leiodes maura (Peyerimhoff) (Abb. 202-205) Liodes maura Peyerimhoff, 1912: 516 (Holotypus Ç : Nordafrika, Rhamma, 10 km südl. Lärche, Mai 1910; MP). - Hatch 1929: 35 (Leiodes ). Liodes moltonü Schatzmayr, 1946: 94 (Holotypus g: Nordafrika, Tripoli, 1.3.1926, leg.Schatzmayr; MCM), syn. n . Liodes marocana Hlisnikovsky, 1965: 222-223 (Holotypus g : Nordafrica, Maroc, Sous, Ait, Melloul, XI. 1953, leg. Rungs; ISR), syn. n . (Typus nicht untersucht). Verbreitung: Algerien, Tunesien. Länge 3,0-3,5 mm. Körper kugelig oval, hochgewölbt, gelb-rotbraun, Beine und Fühlergeissel gelbbraun, Fühlerkeule schwarz. Fühler kurz und gedrungen gebaut mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 204). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, hinter der Mitte am breitesten und dort, seitlich gesehen, einen sehr deutlichen, starken Winkel bildend, Hinterecken stark abgerundet, Epipleuren dicht abstehend behaart. Flügeldecken oval hochgewölbt, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen kräftig und dichtstehend, Zwischenräume sehr fein aber deutlich punktiert, die abwechselnden Zwischenräume mit zahlreichen, grösseren Punkten besetzt, Epipleuren dicht und lang abstehend, von oben deutlich sichtbar, weissgelb behaart. Vorderschienen zur Spitze 3 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustklel-Typus: A. Männchen: Hinterschienen leicht gewellt und zur Spitze nach innen gebogen (Abb. 205). Aedoeagus (Abb. 202-203) 0,53-0,59 mm. L. maura : Der weibliche Originaltypus konnte am Mus.Nat. Paris gefunden werden und wurde als Holotypus festgelegt. L. moltonü: Ausser dem Holotypus befinden sich noch je 2 g und cf Paratypen am Mus.Civ. Milano. Die Untersuchung dieser Typen ergab, dass moltonü Schatzmayr ein jüngeres Synonym von maura Peyerimhoff ist. L. marocana : Der weibliche Holotypus der sich am Institut Scientifique Rabat befindet, konnte trotz vieler Bemühungen nicht zur Untersuchung ausgeliehen werden. Die Art ist jedoch eindeutig nach der Originalbeschreibung zu identifizieren.So kann man ohne Bedenken marocana Hlisnikovsky synonym zu maura Peyerimhoff stellen.