S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Verbreitung: Stellenweise, fast ganz Europa. Länge 3,0-3,5 mm. Körper langoval, rot-dunkelbraun, Beine und Fühlergeissel gelbbraun, Keule angedunkelt. Fühler etwas gedrungen gebaut mit kräftiger Keule, Endglied deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 127). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Hals­schild 2 mal so breit wie lang, in der Mitte am breitesten, fein und dicht punktiert, Hinterecken breit abgerundet. Flügeldecken langoval, walzenförmig, Seiten von der Basis bis weit hinter die Mitte fast gerade, Punkte der Hauptreihen fein und dichtstehend, Zwischenräume fein, aber sehr deutlich punktiert, Punkte nur an den Seiten der Flügeldecken durch feine Querrisse verbunden, auf der Scheibe nicht oder nur sehr undeutlich querrissig. Vorderschienen zur Spitze 2-2, 5 mal so breit wie an der Basis (Abb. 129). Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Vorder- und Mitteltarsen leicht erweitert. Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen Lappen ausgezogen, Hinter schienen in flachem Bogen leicht nach innen gekrümmt (Abb. 128). Aedoeagus (Abb. 125-126) 0,92-1,05 mm. A. hybrida : Am Zool.Mus.Berlin befinden sich die 2 weiblichen Syntypen die ERICHSON bei der Beschreibung dieser Art vorlagen. Davon wurde das Tier.das SCHUPPEL bei Berlin fing als Lecto­typus und das zweite Stück, das von GRIMM in Schlesien gefangen wurde, als Paralectotypus fest­gelegt. Es sind eine Reihe von Tieren verschiedener Arten im Umlauf, die als " Liodes striata Baudi" determiniert sind. Diesbezügliche Nachforschungen ergaben, dass BAUDI eine Art mit diesem Na­men beschreiben wollte, der Entwurf zu dieser Beschreibung wurde aber nie veröffentlicht. Also hat striata Baudi als in litteris zu gelten. Das Tier, nach dem BAUDI diese Art beschreiben woll­te .befindet sich am Zool. Museum Turin, eine Untersuchung ergab, dass es sich um hybrlda Erichson handelt. Es ist zu empfehlen, den Namen striata Baudi nicht mehr zu erwähnen, um eine eventuelle Verwirrung zu vermeiden. Leiodes rugosa Stephens (Abb. 130-134) Leiodes rugosa Stephens, 1829: 178 (England; Typus verschollen). - Erichson 1845: 54 (Anisotoma ). - Reitter 1884: 98 ( Liodes ). - Hatch 1929: 17. - Horion 1949: 140 ( Liodes ). - Strand 1957: 119­134 (Liodes ). - Peez 1971: 243-265. Anisotoma armatum Sturm, 1807: 34-36 (Austria; Typus verschollen) (nec Volvoxis armata Kuge­lann, 1794). - Hatch 1929: 18 (Leiodes). Leiodes arenaria Stephens, 1832: 403 (Lectotypus cf: England, Edinburgh; BMNH), syn. n. - Hatch 1929: 42. Liodes angullcollis Reitter, 1889: 111 (Bayern, Dinkelsbühl, leg. Wolf; Typus verschollen); Hatch 1929: 18 (Leiodes rugosa ab.). Anisotoma baicalensis Rye, 1875: 151 (Holotypus g : Lake Baikal, S.F. Sibiria; BMNH), syn. n . ­Fleischer 1907: 103 (Liodes ). - Hatch, 1929: 18 (Leiodes ). - Emetz 1976: 176 (Liodes ). Liodes tryboroi J. Sahlberg, 1903: 11 (Holotypus cf: Sibiria arct. ; ZMUH), syn. n . - Hatch 1929: 18 (Leiodes ). Liodes rugosa ab. humeralis Stolz, 1926: 30 (Austria, Baden, 15.24.1924, leg. Stolz; kein Typus festgelegt), syn. n . - Havlik 1944: 116-117 (Leiodes) . Liodes rugosa ab. roubali Őepelak, 1927: 123 (Trencin; kein Typus festgelegt). Verbreitung: Stellenweise, ganz Europa, Sibirien, Transbaikalien. Länge 3,2-4,5 mm. Körper breitoval, gelb-rotbraun, Beine und Fühlergeissel gelbbraun, FUhlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler langgestreckt, mit kräftiger Keule, Endglied deut­lich schmäler als das vorletzte (Abb. 132). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 Stirnpunkten, die meist zusammenfliessen. Halsschild 2 mal so breit wie lang, hinter der Mitte am breitesten, Hinterecken breit abgerundet, fein und dicht punktiert. Flügeldecken breitoval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen fein und dichtstehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert, die einzelnen Punkte Uberall mit deutlichen Querrissen verbunden. Vorderschienen breit, zur Spitze 3-4 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Vordertarsen stark erweitert (Abb. 134). Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen Lappen ausgezogen, Hinterschienen in starkem Bogen einfach nach innen gekrümmt (Abb. 133). Aedoeagus (Abb. 130-131) 0,71-0,80 mm.

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