S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
Verbreitung: Nordafrika, ganz Europa. Länge 2,1-3 mm. Körper langoval walzenförmig, gelb-rotbraun, Kopf und Halsschild manchmal schwarzbraun, oder Flügeldecken mit 2 dunklen Makeln, Tarsen und Fühlergeissel gelbbraun, Fühlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler gedrungen mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler ein Viertel schmaler als das vorletzte (Abb. 78). Kopf kräftig und weitläufig punktiert, oft mit 2 grösseren Stirnpunkten. Halsschild kräftig und locker punktiert, ein Drittel breiter als lang, in der Mitte am breitesten, Hinterecken breit abgerundet. Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten, Seiten nur im vorderen Drittel parallel, Punkte der Hauptreihen kräftig und dichtstehend, Zwischenräume meist sehr deutlich schwächer punktiert als die Hauptreihen, die einzelnen Punkte auf den Flügeldecken überall mit feinen Querrissen verbunden (forma aciculatipennis), seltener fehlen die Querrisse auf der Scheibe der Flügeldecken (forma simplicipennis). Aussenkante der Vorderschienen zur Spitze meist sehr deutlich nach aussen gezogen. Männchen: Aussenwand der Hinterschenkel in einen kräftigen Zahn ausgezogen (Abb. 79). Aedoeagus (Abb. 77) 0,39-0,50 mm. Weibchen: Linker Legestachel des Ovopositor (Abb. 80) 0,20 mm. A. spinipes: In coli. GYLLENHAL am Uni - Mus. Uppsala werden 3 Syntypen dieser Art aufbewahrt, 2 cf, 1 $. Davon wurde das erste cf als Lectotypus, und die restlichen zwei Exemplare als Paralectotypen festgelegt. A. spinula: Von dieser Art befinden sich 3 männliche Syntypen in coli. ZETTERSTEDT am Ent. Mus. Lund, wovon das erste cf als Lectotypus, und die restlichen zwei als Paralectotypen designiert wurden. Die Untersuchung zeigte, dass THOMSON die Art 1862: 29 zurecht als Synonym zu spinipes stellte. H. demarchii : Ein weiblicher Originaltypus dieser Art mit dem handgeschriebenen Zettel REITTERs " Hyd. demarchii (Rag.) m. Sicilia" befindet sich am Mus. d' hist. nat. Paris. Dieses Tier wurde als Lectotypus bestimmt. Ausserdem wurde ein zweiter weiblicher Syntypus der in coli. DAFFNER aufbewahrt wird, als Paralectotypus festgelegt. Die Untersuchung dieser Typen ergab, dass demarchii Reitter synonym zu spinipes Gyllenhal ist. H. fulvescens : Am Mus. d' hist. nat. Paris wurden 2 männliche Syntypen dieser Art gefunden, die mit dem handgeschriebenen Zettel " fulvescens typ. Guilleb." ausgezeichnet sind. Hier wurde das erste cf als Lectotypus, und das zweite als Paralectotypus bestimmt. Die Überprüfung der Typen zeigte, dass fulvescens ein jüngeres Synonym von spinipes Gyllenhal ist. H. insignis : Der Typus dieser Art konnte nicht untersucht werden, da vom Museum Lyon an niemanden Material ausgeliehen wird. Nach der Originalbeschreibung kann man jedoch eindeutig feststellen, dass die Art ein jüngeres Synonym von spinipes Gyllenhal ist. H. nigricollis , semistrigosus: VOGT legte von diesen Variationen keine Holotypen fest. Es konnte jedoch eine Reihe von Tieren untersucht werden, die von VOGT als obengenannte Variationen bestimmt wurden. Dabei stellte sieht heraus, dass diesen keine Bedeutung zukommt, und beide als Synonyme zu spinipes Gyllenhal zu stellen sind. Hydnobius punctulatus Hampe (Abb. 81-84) Hydnobius punctulatus Hampe, 1861: 66-67 (Holotypus cf: Croatia, Agram, leg. Hampe; NMW). Hatch 1929: 7. - Vogt 1961: 141-171. Hydnobius kaszabi Hlisnikovsky, 1965b: 57-59 (Holotypus $ : Mongolia, Central aimak, SO von Somon Bajancogt, 1600 m, 4.7.1964, leg. Exp. Z. Kaszab: UNMB).* - Hlisnikovsky 1967b: 261; 1967c: 119. Verbreitung: Südosteuropa, Türkei, Mongolei. Länge 2-2,5 mm. Körper langoval, einschliesslich Fühler und Beine einfarbig gelb-rotbraun. Fühler gedrungen mit sehr kräftiger Keule, Endglied der Fühler ein Drittel schmäler als das vorletzte (Abb. 82). Kopf sehr fein und verstreut punktiert. Halsschild fein und dicht punktiert, ein Drittel breiter als lang, in der Mitte am breitesten, Hinterecken breit abgerundet. Flügeldecken oval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen deutlich und dichtstehend, Zwischen* H. kaszabi wurde von EMETZ (1975: 65) als Synonym zu punctatus gestellt, was nicht zutrifft, wie die Untersuchung der Typen zeigte.