S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Verbreitung: Spanien. Länge 1,7 mm. Körper langoval, gelbrot, Fühlergeissel gelbrot, Fühlerkeule angedunkelt. Kopf sehr fein kaum sichtbar punktiert. Halsschild sehr fein punktiert, nach vorne stark aber all­mählich, nach hinten kurz vor den Hinterecken verengt, letztere daher sehr stumpwinklig. Flügel­decken mit regelmässigen Punktreihen, Zwischenräume fast glatt, ohne Querrunzeln oder Strichel (nach DIECK). Die Sammlung von DIECK wurde im Kriege vernichtet und mit ihr auch der Typus dieser Art. Klarheit über die systematische Stellung der Species wird man erst bekommen, wenn Tiere die mit der Beschreibung übereinstimmen in der Nähe des typischen Fundortes gefunden werden. Hydnobius tibialis J. Sahlberg (Abb. 63, 74-76) Hydnobius tibialis J. Sahlberg, 1903: 9-10 (Lectotypus ç : Sibiria, Poloi, leg. J. Sahlberg; ZMUH). - Hatch 1929: 8. - Strand 1943b: 74-79, Abb. 4. - Vogt 1961: 141-171, Abb. 4d. Hydnobius lucens Porte vin, 1942: 75 (Holotypus J: China, Mandchourie, Ourga a Tsitsikhar, leg. J. Chaffan]on; MP), syn. n . - Vogt 1961: 144. Hydnobius nigriceps Hlisnikovsky 1967c: 117-119 (Holotypus cT: Mongolia bor., Songino, 28.-29.7. 1965, leg. Dlabola; NMP).* Hydnobius dlabolai Hlisnikovsky, 1967c: 117-119 (Holotypus d: Mongolia bor., Chubsugul, 17.8.1965, leg. Dlabola; UNMB).** Verbreitung (holarktisch): Palaearktis: Nordeuropa, Sibirien, Mongolei, China. Nearktis: Canada - Quebec: Thunder - Riv. 21.-23.8.1930, leg. W.J.BROWN, 3 d, 2 g (Coll. DAFFNER). Länge 2,1-2,9 mm. Körper langoval, gelb-rotbraun, Kopf und Halsschild meist dunkler, Tarsen und Fühlergeissel gelbbraun, Fühlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler gedrungen mit schwacher Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 75). Kopf kräftig und weitläufig punktiert, oft mit 2 grösseren Stirnpunkten. Halsschild kräftig und dichter als der Kopf punktiert, ein Drittel breiter als lang, meist kurz hinter der Mitte am breitesten und von dort auffallend stark nach vorne verengt, Hinterecken einen stumpfen aber deutlichen Winkel bildend. Flügeldecken oval, in der Mitte am breitesten, höchstens an der Schulterbeule ein kurzes Stück parallel, Punkte der Hauptreihen kräftig und dichtstehend, Zwischenräume deutlich schwächer punktiert als die Hauptreihen, Querrisse nur an den Seiten der Flügeldecken deutlich. Aussenkanten der Vorderschienen zur Spitze meist deutlich nach aussen gezogen. Männchen: Aussenwand der Hinterschenkel in einen kräftigen Zahn ausgezogen (Abb. 76). Aedoeagus (Abb. 74) 0,48-0,60 mm. H. tibialis: Die beiden weiblichen Originaltypen dieser Art befinden sich am Zool. Mus.Helsin­ki. Davon wurde das erste, aus Poloi stammende $ als Lectotypus, und das zweite, bei Kantaika gefangene g als Paralectotypus festgelegt. H. lucens : Über die Berechtigung dieser Art äussert bereits VOGT 1961: 144 Zweifel, was die Untersuchung des Holotypus bestätigte. H. lucens ist ein jüngeres Synonym von tibialis J. Sahlberg. Hydnobius spinipes (Gyllenhal) (Abb. 77-80) Anisotoma spinipes Gyllenhal, 1813: 709-710 (Lectotypus cf: Schweden, Uppsala; DEUU). - Hatch 1929: 10 (Hydnobius) . - Strand 1943b: 74-79, Abb. 3 (Hydnobius ). - Vogt 1961: 141-171 (Hydno­bius) . - Peez 1971: 243-265 (Hydnobius ). Anitosoma spinula Zetterstedt, 1828: 270-271 (Lectotypus cf : Lapponia; EML). - Hatch 1929: 10 (Hydnobius ). *Die Art wurde von EMETZ (1975: 65) als Synonym zu punctatus gestellt. Dies stellte sich als falsch heraus. ** H.dlabolai wurde von EMETZ (1975: 64) als Synonym zu punctatus gestellt, was nicht zutrifft, wie die Untersuchungen der Typen zeigte.

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