S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
um mit Taster wie Abb. 39-40. - 5) Clypeus durch eine feine aber deutliche Bogenlinie von der Stirn getrennt. - 6) Augen deutlich aus der Kopfwölbung hervortretend (Abb. 41). - 7) Kopfunterseite ohne FUhlerfurchen (Abb. 42). - 8) Mesosternum flach nach hinten gezogen, nicht gekielt, sonst wie Abb. 43-44. - 9) Vorderschienen mit sehr deutlichen Tarsenfurchen, Aussenkanten stark bedornt, bei den Männchen sind die Hinterschienen stark nach innen gekrümmt mit kurzer Tarsenfurche. - 10) Epipleuren des Halsschildes und der Flügeldecken abstehend weissgelb bewimpert. 11) Parameren mit dem Aedoeagus verwachsen, ohne Spange über der Ventralseite. VOGT erkannte bereits die bedeutenden Unterschiede von ciliaris und suturalis zu den übrigen Arten der Gattung Hydnobius und stellte für die beiden Arten eine Untergattung auf. Neuere Untersuchungen zeigten, dass dieser Untergattung der Rang einer selbstständigen Gattung zukommt. Sie unterscheidet sich von Hydnobius vor allem durch den Bau und die Bezähnung der Mandibeln, durch den Bau und die Bezähnung der Mandibeln, durch die aus der Kopfwölbung hervortretenden Augen und durch die abstehende Behaarung der Epipleuren von Halsschild und Flügeldecken. Ausserdem weicht die Gattung im Bau des Aedoeagus und besonders der Parameren deutlich von Hydnobius ab. Von einer Darstellung der Innensacke die sich in den Aedoeagini befinden wurde abgesehen, da diese in den meisten Fallen ausgestülpt, verschoben oder sehr schwer sichtbar sind, sodass sie sich zur Bestimmung nicht eignen. Auch die sehr kleinen Spermathecen der Weibchen sind sehr uniform und zur Untersuchung der Arten wenig brauchbar. Bestimmungstabelle der bisher bekannten Arten der Gattung Trichohydnobius 1 Durchschnittlich grösser, 2,8-4 mm. Zwischenräume der Flügeldecken nicht schwacher punktiert als die Hauptreihen, diese locker und regelmässig punktiert suturalis (Zetterstedt) - Durchschnittlich kleiner, 2,3-3,5 mm. Zwischenräume der Flügeldecken deutlich schwächer punktiert als die Hauptreihen, diese sehr gedrängt und unregelmässig punktiert 2 2 Flügeldecken in der hinteren Hälfte am breitesten, ihr Seitenrand leicht gerundet ciliaris (Thomson) - Flügeldecken von der Schulter bis zum hinteren Drittel gleich breit, Seitenrand parallel secundus (Guillebeau) Trichohydnobius suturalis (Zetterstedt), comb, n. (Abb. 38-47) Anisotoma suturalis Zetterstedt, 1828: 269 (Lectotypus Ç: Lapponia; EML). - Hatch 1929: 8. Hydnobius perrisii Fairmaire, 1855: LXXV (Mont-de-Mar s an, leg, M. Perris,: Aufbewahrungsort des Typus unbekannt), syn. n . - Hatch 1929: 7. - Strand 1943: 74-79, - Horion 1949: 132. Vogt 1961: 141-171 (HydnobiusTrichohydnobius) . - Peez 1971: 243-265 (HydnobiusTrichohydnobius ). Hydnobius ciliatus Portevin, 1914: 197 (Algerien, Nemours, leg. L. Bedel ; Typus verschollen), syn. n . - Hatch 1929: 11. ( Hydnobius septentrionalis ?) Anisotoma punctulata Gyllenhall wurde irrtümlich von HATCH 1929 a : 7, in der Gattung Hydnobius als Synonym von perrisi unter dem Namen punctulata Sahlberg angeführt, diese Art gehört aber in die Gattung Leiodes . Verbreitung: Nordafrika, West- und Nordeuropa. Länge 2,8-4 mm. Körper langgestreckt walzenförmig, gelb-rotbraun. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 46). Kopf grob und wenig dicht punktiert. Halsschild 2mal so breit wie lang, weit hinter der Mitte am breitesten, Seiten vorn gerade, die Hauptreihen sehr regelmässig, grob und locker punktiert, die Punktierung der Zwischenräume nicht oder kaum schwächer als die der Hauptreihen. Männchen: Hinterschenkel mit kräftigem, gekerbtem Zahn (Abb. 47). Hinterschienen stark nach innen gekrümmt. Aedoeagus (Abb. 45) 0,54-0,60 mm.