S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
Abb. 413-416, Leiodes (Oosphaerula) badia (Sturm), Aedoeagus und Innensack cf, Dorsalansicht (413-414), Fühler (415), Hinterbein cf (416). - Abb. 417-420, L. (Oosphaerula) castanescens (Fairmaire), Aedoeagus und Innensack cf, Dorsalansicht (417-418), Fühler (419), Hinterbein cf (420) (Original) Liodes vaulogeri Protevin, 1907: 254-255 (Holotypus 2 : Ain Sefra, Henan, leg. Vauloger; MP), syn. n . - Hatch 1929: 40 (Leiodes-Oosphaerula ). Liodes (Oosphaerula) montenegrina Obenberger, 1914: 103 (Holotypus cf : Montenegro, Maglic; NMP), syn. n . - Hatch 1929: 40 (Leiodes ) Liodes (Oosphaerula) badia v. bribramica Roubal 1921b: 135 (Holotypus cf: Bohemia, Bribram,20. 4.1919; SNMB), syn. n . - Harlik 1944: 117 (Leiodes) . - Hatch 1929: 40 (Leiodes-Ooscphaerula ab.). Liodes badia v. fortepunctata Fleischer, 1922: 16-18 (Holotypus cf: Germania: Berlin, leg.Schirmer; NMP), syn. n. - Hatch 1929: 40 (Leiodes-Oosphaerula ab.). Liodes badia v. hispanica Fleischer, 1922: 16-18 (Holotypus cf: Hispánia; NMP), syn. n . - Hatch 1929: 40 (Leiodes-Oosphaerula ab.). Verbreitung: Nordafrika, fast ganz Europa, Caucasus, Sibirien. Länge 1,5-2,5 mm. Körper oval hochgewölbt, gelb-dunkelrotbraun, Fühlerkeule manchmal leicht angedunkelt. Fühler gedrungen gebaut nur wenig hinter die Hals schildmitte reichend, Endglied der Fühler wenig schmäler als das Vorletzte (Abb. 415). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild sehr fein und weitläufig kaum sichtbar punktiert, 2 x so breit als lang an der Basis am breitesten, Hinterecken einen kurz abgerundeten Winkel bildend. Flügeldecken oval an der Schulterbeule am breitesten, Punkte der Hauptreihen grob und locker stehend, Zwischenräume sehr fein kaum sichtbar punktiert. Männchen: Vorder- und Mitteltarsen leicht erweitert, Hinterschienen leicht nach innen gekrümmt (Abb. 416). Aedoeagus (Abb. 413-414) 0,42-0,49 mm. L. badia : Der Originaltypus dieser Art befindet sich am Zool. Mus. Berlin. Dieser Typus wurde aber leider mit 6 anderen Exemplaren von badia vermengt. Da diese alten Typen leider nicht gekennzeichnet sind, können sie auch nicht mehr einwandfrei identifiziert werden. Deshalb haben alle 7 Exemplare als Syntypen zu gelten. Davon wurde das erste cf als Lectotypus und die restlichen 6 Tiere als Paralectotypen festgelegt.