S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

405 407 Abb. 405-408. Leiodes (Oosphaerula) nigrita (Schmidt), Aedoeagus und Innensack cf, Dorsalansicht (405-406), Fühler (407), Hinterbein cf (408). - Abb. 409-412. L. (Oosphaerula) carpathica (Gangibauer), Aedoeagus und Innensack cf , Dorsalansicht (409-410), Fühler (411), Hinterbein ef (412) (Original) Zitate von Autoren, deren Beschreibung nicht einwandfrei zu identifizieren ist, können hier nicht aufgeführt werden. Verbreitung: West-, Mittel- und SUdeuropa. Länge 3,0-3,5 mm. Körper oval, gelb-dunkel rotbraun, Beine und Fühlergeissel gelbbraun, Fühlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler meist schmäler als das vorletzte (Abb. 407). Kopf fein und dicht punktiert mit nur 2 grös­seren Stirnpunkten, die auch vollständig fehlen können. Halsschild sehr fein und weitläufig punk­tiert, 2 mal so breit wie lang, in der Mitte am breitesten, Hinterecken fast rechtwinkelig, Basis weit nach unten gezogen und beiderseits zu den Hinterecken deutlich nach vorn abgeschrägt.Flügel­decken oval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen grob und locker stehend, 2., 3. und 4. Punktreihe in der Mitte deutlich nach aussen ausgebuchtet, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert. Vorderschienen schmal, zur Spitze nur 2-2, 5 mal so breit wie an der Basis. Männchen: Äussere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen sehr grossen, hakenförmigen Zahn ausgezogen, Hinterschienen gerade (Abb. 408). Aedoeagus (Abb. 405-406) 0,80-0,88 mm. L. nigrita : Am Zoologischen Museum Berlin befinden sich (5 Syntypen) 4 cf, 1 ç von Ani­sotoma nigrita Schmidt. Davon wurde das erste Männchen der Serie als Lectotypus bestimmt. Nach einer nochmaligen Prüfung stellte sich heraus, dass SCHMIDT das cf gar nicht gekannt hat, was aus der Originalbeschreibung eindeutig hervorgeht. SCHMIDT hielt nur ein grösseres Weibchen für ein Männchen. Dies berichtet auch schon ERICHSON 1845: 69. Also ist die Festlegung eines männ­lichen Lectotypus falsch. Da nur ein weiblicher Syntypus vorhanden ist, hat dieser als Lectotypus

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