S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

colija Fleischer ergab, dass die Variation synonym zu ferruginea ist, also ist auch nigricollaris Hatch synonym zu ferruginea . A. tardipes : Der klägliche Rest von GISTELs Sammlung befindet sich an der Zool.Samm. München. Von den 820 Arten die GISTEL beschrieb ist kein einziger Typus mehr vorhanden. Die Originalbeschreibung dieser Art lautet wie folgt: " Anisotoma tardipes ". Länglich-eiförmig, rot­pechbraun, glänzend; Decken tiefpunktgestreift, Schienen gerade, weniger dornig. 1 1/6 lang. Ob Varietät von A. ferrug . ? " Es dürfte wohl verständlich sein, dass nach dieser Beschreibung wohl niemand in der Lage ist, diese Art zu deuten. Jedoch sollte die Art irgendwo untergebracht wer­den, damit in der Synonymie nicht ewig Unruhe herscht. Ich schlage deshalb vor, der Vermutung GISTELs zu folgen, dass es sich nur um eine Varietät von ferruginea Fabricius handelt und man sollte tardipes Gistel auch in der Synonymie von ferruginea Fabricius belassen. Leiodes sparreschneidert (Strand) (Abb. 361-364) Liodes sparre-schneidert Strand, 1943a: 206-207, Abb.a-c (Holotypus cf : Norwegen, Nesseby, leg. Sparre-Schneider Aufbewahrungsort des Holotypus unbekannt). - Strand 1957: 119-134. - Peez 1971: 243-265. Liodes (Eremosphaerula) terricola Hlisnikovsky, 1967b: 260-262 (Holotypus cf : Mongolia, Central aimak, Ulan-Baator, Nuchtim Bogdo ul, 1600 m, Exp. Dr. Z. Kaszab 1965 UNMB), syn. n .* Verbreitung: In Europa boreoalpin, Sibirien, Mongolei. Länge 3,5-4,5 mm. Hautflügel verkümmert. Körper breitoval hochgewölbt, gelb-dunkelrot­braun, Fühler einfarbig gelbbraun. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 363). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, kurz vor der Basis am breitesten und von dort in gleichmässigem Bogen nach vorne verengt, Hinterecken einen kurz ver­rundeten Winkel bildend. Flügeldecken breitoval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptrei­hen grob und locker stehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert, die abwechselnden Zwischenräume mit zahlreichen grösseren Punkten besetzt. Vorderschienen zur Spitze 3-4 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kräftigen Zahn ausgezogen, Hinter­schenkel auf ganzer Länge in gleichmässigem Bogen einfach nach innen gekrümmt (Abb. 364). Ae>­doeagus (Abb. 361 und 362) 0,98-1,14 mm. L. sparreschneideri: Der Typus dieser Art befindet sich nicht am Zool. Mus. Oslo und konnte auch sonst nirgendwo gefunden werden. Es gibt jedoch keine Schwierigkeiten, die Art nach der genauen Originalbeschreibung und der guten Abbildung des Aedoeagus (STRAND 1943a: 206-207, Abb. a-c) zu identifizieren. L. terricola : Bei der Untersuchung der Typen dieser Art, die sich am Naturwissenschaft­lichen Museum Budapest befinden, stellte sich heraus, dass terricola Hlisnikovsky ein jüngeres Synonym zu sparreschneideri Strand ist. Leiodes curvata (Mannerheim) (Abb. 104, 365-368) Anisotoma curvata Mannerheim, 1853: 202 (Holotypus cf : Alaska, Tschunuktnu, Kenai, leg.Fran­kenhaeuser; ZMUH). - Hatch 1929: 36 (Leiodes ). Anisotoma puncticollis Thomson, 1862: 39 (Lectotypus $ : Lappland, leg. Boheman; EML), syn.n . - Hatch 1929: 18 (Leiodes ). - Strand 1957: 119-134 (Liodes ). Liodes sahlbergi Fleischer, 1907: 104 (Holotypus 2: Fennia; ZMUH). - Hatch 1929: 33 (Leiodes ). Verbreitung: Holarktisch: Alaska, Nordeuropa. Länge 2,5-3,2 mm. Körper langoval, einfarbig rotbraun, Fühlerkeule manchmal leicht an­gedunkelt. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler kaum schmäler als das * L. terricola wurde von EMETZ (1975: 65) als Synonym zu furva gestellt, was nicht zutrifft, wie die Untersuchung der Typen zeigte.

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