S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
? Volvoxis armata Kugelann, 1794: 536 (Preussen; Typus verschollen). ? Leiodes nigricollis Stephens, 1832: 403 (England, Edinburgh; Typus verschollen). - Fleischer 1904b: 166 (Liodes ovalis ab., Holotypus cf ; NMP). Anisotoma consobrina C.R.Sahlberg, 1833: 464 (Lectotypus cf : Ylane, Sahlberg; ZMUH). - Schmidt 1841: 152. - Ganglbauer 1899: 220 (Liodes dubia v.). - Hatch 1929: 29 (Leiodes dubia ab.). Anisotoma ovalis Schmidt, 1841: 158 (Lectotypus cf : Berolin; ZMB), syn. n . - Reitter 1884: 101 ( Liodes ). - Hatch 1929: 34 (Leiodes ). - Horion 1949: 151 (Liodes ). - Strand 1957: 119-134 (Liodes ). - Peez 1971: 243-265 (Liodes ). - Emetz 1976: 142 ( Liodes ). Anisotoma brevipes Schmidt, 1841: 159 (Tirol; Typus am ZMB nicht identifizierbar). - Erichson 1845: 67. - Hatch 1929: 35 (Leiodes ). Anisotoma scita Erichson, 1845: 70 (Lectotypus cf : Berolin; ZMB), syn. n . - Kraatz 1852: 379. Redtenbacher 1858: 292; 1874: 321. ? Anisotoma tardipes Gistel, 1857: 31 (Germania; Typus vernichtet). - Hatch 1929: 43 (Leiodes ). Leiodes nigricollaris Hatch, 1929: 35 (nom. n. für nigricollis Fleischer), syn. n . Zitate der Autoren, die ERICHSONs Originalbeschreibung von Anisotoma scita und die REITTER' sehe Deutung von scita vereinigen, können hier nicht aufgeführt werden, da diese Mischbeschreibungen nicht auf eine Art gedeutet werden können. Verbreitung: Fast ganz Europa, Caucasus. Länge 3-4 mm. Körper oval, gelb-dunkel-rotbraun, Beine und Fühler gelbbraun. Fühlerkeule oft leicht angedunkelt. Fühler langgestreckt mit schwacher Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 359). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, von der Mitte zur Basis fast gleich breit, Hinterecken rechtwinklig. Flügeldecken oval, in der Mitte am breitesten und nach hinten leicht zugespitzt, Punkte der Hauptreihen fein und dicht stehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert. Vorderschienen zur Spitze 2, 5-3 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Vorder- und Mitteltarsen leicht erweitert. Hinterschienen der ganzen Länge in gleichmässigem Bogen einfach nach innen gekrümmt (Abb. 360). Aedoeagus (Abb. 357 und 358) 1,22-1,38 mm. S. ferruginea: Über die Identität des Sphaeridium ferrugineum wurde viel gerätselt und kaum einer der späteren Autoren deutete die Art richtig, da keiner je den Typus sah. Glücklicherweise konnte nun der Typus gefunden werden. Er befindet sich am Zool. Mus. Kopenhagen und es handelt sich zweifellos um ein Originalstück der FABRICIUS' sehen Art. Deshalb wurde das Tier als Lectotypus festgelegt. Es trägt an der Nadel den handgeschriebenen Zettel von FABRICIUS " ferru gineum " . Ausser diesem handschriftlichen Zettel trägt die Nadel noch folgende Schilder: "Lectotype, design. J. HUIJBREGT 1979", " Leiodes ovalis Schm. det. BARANOWSKI 1980", "Lectotypus, Sphaeridium ferrugineum Fabricius, det. DAFFNER III. 1981" V. armata : Der Typus dieser Art ist verschollen. Da diese alten Typen nicht gekennzeichnet sind, wird er auch kaum noch aufzufinden sein. Nach KUGELANN war es auch niemandem mehr möglich, diese Art zu identifizieren. Nach der Originalbeschreibung handelt es sich zwar eindeutig um eine Art der Gattung Leiodes, es ist jedoch schwierig, die Art zu deuten. Nach genauem Studium der Beschreibung kam ich zu der Ansicht, dass sie am besten auf ferruginea passt und man sollte armata Kugelann auch bei ferruginea Fabricius belassen, damit in der Synonymie nicht weiter Unruhe herrscht. A. consobrina : SCHMIDT stellte die Art 1841: 152 synonym zu picea Panzer. GANGLBAUER 1899: 220 kam zu der Ansicht, dass es sich um eine grosse, längliche Form der dubia handelt und stellte consobrina als Variation zu dubia . Eine Untersuchung der Syntypen, 1 cf, 1 $ , von Anisotoma consobrina C.R.Sahlberg, die sich am Zool. Mus. Uni. Helsinki befinden, zeigte jedoch, dass consobrina ein jüngeres Synonym von ferruginea Fabricius ist. L. nigricollis : Der Typus dieser Art befindet sich nicht in coli. STEPHENS am British Mus. London und dürfte auch kaum mehr aufgefunden werden. Nach der Originalbeschreibung könnte die Art mit ferruginea identisch sein. Um die Synonymie nicht weiter zu beunruhigen, sollte man nigricollis Stephens bei ferruginea Fabricius belassen. A. ovalis - brevipes : Von ovalis Schmidt befinden sich 17 Syntypen am Zool. Mus. Berlin. Davon wurde das erste cf als Lectotypus und die restlichen 16 Exemplare als Paralectotypen festgelegt. Bei der Untersuchung dieser Typen stellte sich heraus, dass ovalis synonym zu ferruginea ist. Anisotoma brevipes Schmidt wurde von ERICHSON 1845: 67 synonym zu ovalis gestellt. Der Typus von brevipes wurde, wie üblich, mit den typischen ovalis vermengt und kann deshalb nicht