S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/1. (Budapest, 1982)

museum". Deswegen sind die drei letzteren Exemplare vom unsicheren Funodrt nicht mehr als Typen von isaszeghensis Reiss zu betrachten. Die Vf.-Lange der 5, richtig bezettelten "Cotypen" schwankt zwischen 12,0-13,5 mm, was innerhalb der Variationsbreite der nominotypischen Form liegt. Eine grössere Ausdehnung der Rotflecke ist nur bei den Exemplaren von unsicherer Herkunft zu bemerken, ebenso der grünliche oder gelblich-grüne Glanz der Vf.. Stark grünlich glänzende Exemplare kommen aber auch in der südlichen Slowakei, in der Umgebung von Wien, in Ungarn, in Transsylvanien, Dalmatien, Bulgarien, sogar in der Türkei vor. Ich konnte zwischen den "Cotypen" von isaszeghensis bzw. den übrigen ca. Exemplaren aus Ungarn, die zur nominotypischen Subspezies gehören, keine nen­neswerte Unterschiede feststellen. Die Übereinstimmung von isaszeghensis mit der nominotypischen Unterart hat auch die Genital Untersuchung bestätigt. b Abb. 2. Kopulations apparat (ö*) von Zygaena punctum Ochsenheimer v. Isaszeghensis Reiss, "Co­typus" (Ungarn, Isaszeg, 5.7.1925. leg. Uhrik, gen.-präp. Fazekas I.No. 1368). a: Aedoeagus, b: Unkus, c: Lamina dorsalis, d: Valva Die subspezifische Selbständigkeit von Zygaena punctum isaszeghensis Reiss kann weder durch morphologische noch durch geographische oder ökologische Merkmale bzw. Differenzen unterstützt werden. Deshalb muss Z. punctum isaszeghensis Reiss, 1929 als junior Synonym zu Z. punctum punctum Ochsenheimer, 1808 (syn.n.) betrachtet werden.

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