S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 34/2. (Budapest, 1981)

FOLIA ENTOMOLOGICA HUNGARICA ROVARTANI KÖZLEMÉNYEK XLII (XXXIV) 2 1981 p. 61-63 Die Gattung Oligia HB. in der Lepidopterensammlung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums, Budapest, I. (Lepidoptera: Noctuidae) Von I. FAZEKAS (Eingegangen am 1. Dezember, 1980) Abstract. - Distributional and phenological data of the Palaearctic Oligia HB. (Noc­tuidae) from the Lepidoptera Collection of the Hungarian Natural History Museum, Buda­pest are given. It is established that the area of the closely related species is inade­quately known, consequently, genital preparations are indispensable in identifications. The male genitalia of the European species are depicted. Während der letzten Jahren wurde das Oligia-Material der Lepidopterensammlung des Natur­wissenschaftlichen Museums, Budapest bearbeitet. Im vorliegenden ersten Teil dieser Arbeit wer­den jene Angaben veröffentlicht, die sich auf ausserhalb Ungarn liegende Fundorte beziehen. Als mehrere ausländische und einheimische Sammlungen überprüft werden, ist es aufgefallen, dass die Ollgia-Arten regelmassig verwechselt worden. Deshalb musste ich mich immer auf die Untersuchung der Genitalien stützen. Bei solchen männlichen Exemplaren, bei denen beide Valven breit ausgestülpt sind, ist es nur selten notwendig, auch (in Kanadabalsam eingebettete) Dauerprä­parate zu verfertigen. In meisten Fällen genügt es die Haare abzupinseln, es lassen sich so mit einer guten Lupe (mit 20-30-facher Vergrösserung) die spezifischen Merkmale der Valven - haupt­sächlich die der Harpe - verfolgen. Für die Untersuchung des Clavus ist eine stärkere Vergrösse­rung notwendig. Es ist allerdings ratsam, beim Präparieren der frischen Exemplare, die 8-Geni­talien mit einer hakenartig geformten Nadel vorsichtig auszuziehen, ohne aber sie zu beschädeigen Da das äussere Aussehen der einzelnen Ollgia-Arten weitgehend ähnlich ist, dem noch eine erhebliche individuelle Variabilität zukommt; kennt man ihre Verbreitung, selbst in den relativ gut durchforschten europäischen Gebieten, nur recht lückenhaft. Deshalb erscheint es mir als unbedingt notwendig eine vollständige Revision der paläarkti — sehen Oligia-Arten, mit Rücksicht auf die subspezifische Gliederung der einzelnen Arten, anzu­streben . Liste der Arten Ollgla Btrigilis Linnaeus, 1758 - (Syst. Nat.ed. X. p. 516) Verbreitung der Art: Turkestan, Nord-Iran, Kurdistan, Kleinasien und ganz Europa. Deutsche Bundesrepublik: Umgebung v. Hamburg, 20.VI. 1904 (1 8), 5.VI. 1925 (1 S), 28.VI. 1949 (1 o), leg. Diehl. - Deutsche Demokratische Republik: Brandenburg, Bellin­chen, 4.vn.l939 (1 5), leg. Szent-Ivány. - Finnland: Silkajärvi, 7.V. u. 5.vn.l936 (1 g, 1 o),

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