S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)
länger als Hand; fester Finger mit 18 spitzen, getrennt stehenden und aufrechten Zähnen, deutliche Interkalarzähne vorhanden, beweglicher Finger distal mit 8 spitzen, aufrechten und getrennten Zähnen (1 Zahn noch proximal von _st) und anschliessenden rasch verflachenden Rudimenten, Interkalarzähne fehlend oder sehr undeutlich; lateraler Gelenks condy lus stark verbreitert, Basis des beweglichen Fingers mit lateraler wulstförmiger Erhebung und starkem Chitin-Innengerüst. Laufbein I (Holotypus): Femur II 2,75x länger als breit. Tibia 4,19x, Tarsus 9,43x; Laufbein IV: Femur 2,49x, Tibia 4,99x, Tarsus I 2,98x, mit Tastborste (TS = 0,38), Tarsus II 11, 09x, mit Tastborste (TS = 0,31), Tarsus II 2, 23x länger als Tarsus I. Körpermasse (in mm) (in Klammern die des Paratypus): Körperlänge 1, 14; Carapax 0, 33/0,34 (0, 38/0, 40); Pedipalpen: Femur 0,48/0, 09(0,48/0,10), Tibia 0, 21/0,11 (0,21/ 0,10), Hand 0, 27/0, 13 (0,28/0, 14), Finger-L. 0, 43 (0,43), Scheren-L. 0,69 (0,71); Laufbein I: Femur II 0,13/0,05, Tibia 0, 14/0, 03, Tarsus 0, 28/0, 03; Laufbein IV: Femur 0, 44/ 0,18, Tibia 0, 29/0, 06, Tarsusi 0,13/0,04, Tarsus II 0,30/0,03. Die Arten T. pugnax sp. n. , T. ferox sp. n. und T. zicsii sp. n. bilden eine einheitliche Gruppe, deutlich getrennt von T. mahunkai sp.n. - procerus sp. n. durch die Ausbildung der Basis des beweglichen Pedipalpenfinger; T. ferox ist von den beiden übrigen Arten leicht zu unterscheiden durch die sehr kurzen Palpenfinger (nur wenig länger als die Hand) und die dadurch deutlich plumpere Palpenschere; obwohl in verschiedenen Geschlechtern vorliegend (weshalb die Palpendimensionen nur bedingt vergleichbar sind), lassen sich T. zicsii und T. pugnax durch die Bezahnung des beweglichen Palpenfingers (spitze Zähne bei T. zicsii proximal bis in die Nähe von sb reichend, während bei T. pugnax nur 1 Zahn noch proximal von _st auftritt) unterschieden, bei T. zicsii ist das Tasthaar ist von esb deutlich weiter entfernt, T. zicsii scheint auch grösser zu sein. Die hier beschriebenen Arten lassen sich in folgendem Schlüssel zusammenfassen: 1 Basis der beweglichen Palpenfingers mit lateralem Wulst, jedoch ohne innere Chitinversteifungen 2 Basis des beweglichen Palpenfingers mit lateralem Wulst und zusätzlichen inneren Chitinversteifungen 3 2 Schlankere und grössere Art, Palpenhand 2, 45x (6) bzw. 2, 35x (o.), Schere 7, 07x (5) bzw. 6, 71x (o) langer als breit, fester Finger mit 27-28, beweglicher Finger mit 15 spitzen Zähnen, diese fast bis sb reichend ^ T. procerus sp. n. Kleinere und plumpere Art, Palpenhand 2, 16-2,28x (<5 ) bzw. l,98x (o.), Schere 6, 03-6, 35 (5) bzw. 5, 40x länger als breit, fester Finger mit 19-21, beweglicher Finger mit 8-9 spitzen Zähnen, diese kaum weiter als bis sb reichend T. mahunkai sp. n. 3 Palpenfinger relativ lang, mindestens 1, 5x länger als die Hand 4 Palpenfinger kurz, 1, 14x länger als Hand, Palpenfemur 4, 65x, Tibia 1, 74x, Hand 1, 99x, Schere 4, 15x länger als breit (o_) T. ferox sp. n. 4 Spitze, aufrechte Zähne des beweglichen Palpenfingers nur wenig distal von sb verschwindend, Tasthaar ist von esb deutlich entfernt, die Verbindungslinie ebes b- ist deutlich geknickt T. zicsii sp. n. Spitze, aufrechte Zähne des beweglichen Palpenfingers st^ kaum überschreitend, die Verbindungslinie ebesb-ist nur undeutlich geknickt T. pugnax sp. n. Eine Eingliederung der hier beschriebenen Taxa in einen Bestimmungsschlüssel der afrikanischen Tyrannochthonius -Arten erscheint mir derzeit nicht nicht opportun undverfrüht. Das hier erwähnte und verwendete Merkmal der Fingerbasis-Ausbildung erlaubt eine natürliche Gruppierung der (afrikanischen) Arten dieser Gattung, eine diesbezügliche Revision wurde bereits begonnen. Die bisher vorliegenden Resultate sind vielversprechend: Arten des ostafrikanischen Gebietes scheinen eine kaum modifizierte Fingerbasis zu besitzen, T. roonodi Vachon aus Kamerun ist durch dieses Merkmal in die Nähe der T. feroxGruppe zu stellen, wenn auch die Chitinversteifungen deutlich einfacher ausgebildet sind; hierher zusteHen sind auch mehrere Arten aus Nigeria, Ghana, Togo und von der Elfenbeinküste, deren artliche Zugehörigkeit jedoch noch nicht festgelegt worden ist. Zwei Gruppen lassen sich bisher schon unterscheiden: eine westafrikanische (Fingerbasis mehr oder weniger kompliziert, mit