S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)

2 (3) Flügeldecken äusserst kurz, etwas abstehend behaart. Die Behaarung am Seitenrand vorn an den Schultern lang; Halsschild seitlich länger behaart. Unterseite kurz, an­liegend behaart. Stirn in der Mitte länglich und beiderseits weit vor den Augen rund­lich eingedrückt. Fühler die Basis des Halsschildes erreichend, das 3. Glied bedeu­tend länger als das 2. oder 4. Halsschild quer, die Seite breit gebogen, die Vorder­ecken schärfer, die Hinterecken stumpf, die Punktierung auch in der Mitte grob und dicht, der Seite zu wird die Punktierung gröber und spärlicher. Seitenrand der Flü­geldecken von oben betrachtet überall übersehbar, der Grund ist glänzend, vorn mit starker, nach hinten mit erloschener Skulptur. Die Mitte des Abdomens glatt, das 1. und letzte Abdominalsegment aber gut sichtbar punktiert, ebenso wie die Seiten der Segmente sowie die Hinterbrust. 1. Glied der Hintertarsen länger als das Klauen­glied. Körper braunrot. - Länge: 3,8-4 mm. Chile. Holotypus <5: Tumbre, Cord. Antofagasta, 4000 m, 8. XII. 1965, L. E. Peîia (coll. Perla). Paratypus (Geschlecht nicht untersucht): aus derselben Lokalität (1 Ex. , Mus. Budapest) 1. cordilerrae sp. n. 3 (2) Oberseite kahl, Seitenrand vorn neben den Schultern ohne abstehende Behaarung. 4 (5) Körper sehr klein, einfarbig hell rotbraun. Halsschild anderthalbmal so breit wie in der Mitte lang, Seiten gebogen, die Scheibe gewölbt, erloschen punktiert und der Grund grob genetzt. Flügeldecken lang eiförmig, etwa l,4mal so lang wie die gemeinsame Breite, ohne vortretende Schulterbeule. Der scharfe Seitenrand von oben gut sichtbar. Die Skulptur der Decken fein, erloschen, die Punkte etwas raspelartig, spärlich ste­hend, der Grund genetzt, ziemlich matt. Unterseite, vor allem das Abdomen äuss­erst fein behaart, die Punktierung fein und spärlich, das Analsegment etwas dich­ter, aber fein punktiert. Das 1. Glied der Hintertarsen etwas kürzer als das End­glied. - Länge: 2,5 mm. Chile (Prov. Valparaiso, zwischen Concon und Quintero) (Abb. 1) apterus Kaszab, 1969 5 (4) Körper weit grösser, schwarz bis braunschwarz. Halsschild mehr als anderthalbmal so breit wie lang. Das 1. Glied der Hintertarsen etwas länger als das Klauenglied. Clypeus ein wenig gebogen. 6 (7) Hinterecken des Halsschildes vollkommen abgerundet. Die Punktierung des Hals­schildes fein, aber sehr dicht und scharf, die Abstände zwischen den Punkten in der Mitte viel breiter als die Punkte, neben den Seiten aber berührensich die Punkte fast. Die Punktierung des Kopfes grob und scharf, die runden Punkte haben einen scharfen Seitenrand, deshalb erscheinen sie etwas raspelartig. Seiten des Halsschildes breit gebogen, die Scheibe stark gewölbt. Die Punktierung der Flügeldecken etwa so grob wie die derMitte des Halsschildes, aber äusserst spärlich und am Absturz erloschen. Seiten der Abdominalsegmente, vor allem aber das Analsegment dicht punktiert, Mitte der Segmente 1-4 ziemlich glatt. - Länge: 5 mm. Chile. Holotypus (Geschlecht nicht untersucht, wahrscheinlich $>): Socos (N), Coquimbo, 2. XI. 1964, L. E. Pena (coli. Pena). Paratypus (Geschlecht nicht untersucht): aus demselben Fundort (1 Ex. , Mus. Budapest) 3. pseudapterus sp. n. 7 (6) Hinterecken des Halsschildes stumpfwinklig. Die Punktierung des Halsschildes spär­lich, die Abstände zwischen den Punkten auch seitlich bedeutend grösser als die Punk­te, welche sogar erloschen sind, Kopf kaum erkennbar, resp. genetzt und matt. Punk­tierung der Flügeldecken viel gröber als beim Halsschild. 1. Glied der Hintertarsen viel länger als das Klauenglied. 8 (9) Die Quer-und Längswölbung des Halsschildes einfach, an den Seiten rundherum nicht stärker abfallend, deshalb im ganzen viel flacher. Die Punktierung schärfer, der Grund in der Mitte glänzend, seitlich erloschen genetzt. Stirn in der Mitte einge­drückt, die Augenkiele stumpf und nach vorn bis zur Mitte der Wangen reichend, Cly­peus beiderseits durch je einen scharfen Eindruck begrenzt. - Länge: 4-4, 2 mm. Chile. Holotypus <j>: S. Freirina, Atacama, 3. XI. 1965, L.E. Pena (coli. Pena). Para­typen: aus demselben Fundort (3 o_ Ex. , coli. Pena, Mus. Budapest) 4. atacamae sp. n.

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