S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)

FOLIA ENTOMOLOGICA HUNGARICA ROVARTANI KÖZLEMÉNYEK (SERIES NOVA) XXXI. 1. 1978 p. 173-180 Zur Kenntnis der Biologie von Tenthredo costata Klug (Hymenoptera: Tenthredinidae) Von G. K. SCHEIBELREITER (Eingegangen am 15. August, 1977) Abs tract: The biology of the sawfly Tenthredo costata Klug, common ir the East­Mediterranean, was studied for the first time, Egglaying and development of the larvae occurred on Chondrilla juncea L. and C. ramosissima Sibth. et Sm. (Com­positae). An average of 1-2 eggs, with a maximum of up to 14, were laid per leaf. The incubation period lasted for 8-9 days. The larvae which are described have 5 instars (4 feeding instars, 1 pre-spinning). No egg parasites were found. However, old larvae were parasitized by Priopoda strictica (F. ), Ichneumonidae, and one Tachinid species at a rate of 30-40%. T. costata might be of value as biocontrol agent against C. juncea in Australia. Bei meinen Untersuchungen an Mohninsekten in Südgriechenland im Frühjahr 1976 traf ich öfters auf Imagines von Tenthredo costata . Da die Biologie (Larven, Wirtspflanzen, etc. ) dieser im Mediterrangebiet so häufigen Blattwespe nicht bekannt war, wurden die vor­liegenden Untersuchungen durchgeführt. MATERIAL UND METHODE Imagines, Eier und Larven von T. costata wurden im Freiland beobachtet bzw. ge­sammelt und im "Labor", einem Hotelzimmer in Nafplion, gehalten. Eiablageversuche an C. juncea und Massenzuchten von Larven an C. ramosissima wurden in mit Gaze bespannten Holzkafigen durchgeführt. Einzelzuchten wurden in Plastik­Petrischalen durchgeführt, deren Boden mit Filterpapier ausgelegt und leicht befeuchtet wurde. Als Futter wurden täglich frische Triebspitzen von C. juncea gegeben. Kopfkapsel u. Längenmessungen der Larven (aus Eiern an C. juncea) wurden nach dem Schlüpfen bzw. unmittelbar nach dem Häutungen durchgeführt. Um die Mortalität der Junglarven niedrig zu halten, wurden die am selben Tag geschlüpften für etwa 3-4 Tage gemeinsam in einem klei­nen Behälter mit einem Büschel eingewässerter Triebspitzen gehalten und erst dann einzeln weiter bezüchtet oder der Massenzucht beigegeben. Die Mortalitätsrate in den Einzelzuchten betrug etwa 50%, in den Mass en züchten etwa 30%. Details der Larvenbeschreibung bzw. Larvenzeichnungen beruhen auf der Auswertung von mikroskopischen Untersuchungen von 10 Larven.

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