S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)

Femur der Pedipalpen 2, 69x länger als breit, beide Höcker des Palpentrochan­ters und Medialseite des Femurs scharf und auffällig granuliert, Tibia des Lauf­beins IV 3,93x, Tarsus 4,85x langer als breit, Tibia l,22x länger als Tarsus.­Congo-Brazzaville C. granulatus sp. n. 5 Pedipalpen-Hand l,5-l,8x länger als Finger; Tibia des Laufbeins IV 3,05-3, 82x, Tarsus 3,90-4,72x länger als breit, Tibia 1, 39 (1,29-1, 49) x langerais Tar­sus. - Tropisches West- und Zentralafrika, SW-Afrika C. togoensis (Ellings en ) Pedipalpenhand 1, 4x länger als Finger. - Südafrika C. schlottkei Vachon Bemerkungen zur Gattungssystematik der afrikanischen Atemnidae VACHON (1938b, 1952) hatte auf Schwierigkeiten in der Gattungszuordnung mancher afrikanischer Atemniden hingewiesen und einige wertvoUe Hinweise gegeben auf die Tergal­chaetotaxie oder die Geschlechtsorgane, die zu Gattungsdefinierungen herangezogen werden könnten. Die Bedeutung der Spermathekenform des Weibchens kann hier noch nicht beurteilt werden: wohl wurde eine Übereinstimmung der Spermathek innerhalb der drei untersuchten Titanatemnus-Arten festgesteUt, desgleichen stimmt die Spermathek von Paratemnus guine- ensis mit publizierten Angaben überein, innerhalb der Gattung Catatemnus jedoch bemerkte ich eine gewisse Variabilität, die u. U. für eine artspezifische Rolle dieses Organs sprechen könnten. Die Unterschiede zwischen Titanatemnus und Paratemnus diesbezüglich sind aHer­dings gering. Die Tergalchaetotaxie erlaubt eine einwandfreie Trennung der Gattungen Cat­. atemnus (gekennzeichnet darüberhinaus durch die Carapax-Querfurche) und Cyclatemnus von Paratemnus/Titanatemnus: bei den erstgenannten Gattungen treten auf den mittleren Tergiten Diskalborsten auf, die Borsten sind deutlich zweireihig angeordnet, während bei Paratem­ nus /Titanatemnus Diskalborsten fehlen. Anhand dieses Merkmals lassen sich jedoch die er­wähnten Gattungen in den Deutonymphen z.B. nicht mehr unterscheiden. Paratemnus und Titanatemnus sind normalerweise durch die verschiedene Körpergrösse leicht zu trennen, Titanatemnus-Arten scheinen darüber hinaus auch durchschnittlich schlankere Laufbeine IV zu besitzen: Längen-Breiten-Verhältnis besonders der Tibia liegt um 4, 0, bei Paratemnus bei 3,0 (Ausnahmen kommen aUerdings vor). Ein bisher nicht verwendetes Merkmal könnte sich ebenfaUs bewähren: bei Titanatemnus (serrulatus, alluaudi, monarch , similis) ist eine Tastborste auf der Palpenhand weit distal, fast an der Fingerbasis inseriert, bei Paratemnus (guineensis ) jedoch in der Handmitte (oder etwas proximal); diese unterschiedliche Position bleibt auch in den einzelnen Nymphenstadien erhalten. Bei T. sjoestedti aUerdings inseriert sie in den Adulti und den untersuchten Nymphenstadien mehr proximal, nur wenig distal der Handmitte. CHERNE TIDAE Lamprochernes cf. nodosus (Schrank) Material. - Sibiti, IRHO Regenwald, BodenfaUe, 1. XII. 1963 (no. 317): lg Die Form der Spermathek weist des Exemplar eindeutig als Angehörigen der Gattung Lamprochernes aus; trotz einiger Abweichungen in Körpergrösse und Tergitbeborstung stel­le ich das o_ zu L. nodosus , eine Art, die bereits aus Zaire gemeldet ist (BEIER 1954). Mittlere Tergite mit 11-12 Marginalborsten, je 1 laterale und mediale Rand- und 2-4 Diskalborsten; Pedipalpenmasse und - Proportionen: Femur 2,13 länger als breit (0,41mm/ 0,19 mm), Tibia 2,03x (0,40/0, 20), Hand mit Stiel 1, 63x (0, 42/0, 26), Finger-L. 0,36; Fin­ger l,18x länger als Hand mit Stiel, Schere mit Stiel 2,95x. Von savignyi, der das Exemplar in der Körpergrösse entspräche, unterscheidet es sich in der schlanken Palpenschere und in der Stellung des Trichobothriums st .

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