S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)

2,86x; Laufbein IV: Femur 2, 69x, Tibia 2, 60x, Tarsus 3,45x, Tibia 1, 24x länger als Tar­sus, tarsale Tastborste basal {TS = 0,10); Körpermasse s. Tab. 3. C. exiguus sp. n. ist von allen anderen afrikanischen Arten der Gattung durch die geringe Körpergrösse abtrennbar; sie unterscheidet sich ausserdem auch in der Form der weiblichen Spermathek, die bei anderen Catatemnus-Arten eher schlauchförmig (mit etwas vergrössertem Kopfteil) ist (VACHON 1938: Fig. 0; C. similis ; eigene Untersuchungen an C. togoensis ). Es könnte sich hier vielleicht um eine unbeschriebene Gattung handeln, doch wird von einer Benennung abgesehen,da zahlreiche Atemniden-Gattungen diesbezüglich noch nicht untersucht wurden und die Abgrenzung der einzelnen Gattungen untereinander z.T. auf Schwierigkeiten stösst. Denkbar wäre auch eine spezifische Verschiedenheit in der Sperma­theka-Form, wie dies (wahrscheinlich) in der Gattung Nudochernes Beier der Fall ist (VA­CHON 1945). Das Auftreten der Trichobothrien in den verschiedenen EntwicklungsStadien ent­spricht dem der anderen untersuchten Atemnidae-Arten; allerdings scheint bei der Deuto­und Tritonymphe eher das Tasthaar ist denn it_ vorhanden zu sein, doch ist eine einwand­freie Deutung anhand des vorliegenden Materials praktische unmöglich. Catatemnus togoensis (Ellingsen) (Abb. 119-130) Catatemnus congicus Beier, 1932, syn. n. Catatemnus sommerfeldi Beier, 1932, syn. n. Catatemnus similis Vachon, 1938, syn. n. Material. - Brazzaville, ORSTOM park, unter Borke liegender Baumstämme, 23. XII. 1963 (no. 502): lő loj gl. Fundort, unter Borke, 27. XII. 1963 (no. 528): 16 ; Lefini reser­vation, Nambouli river, Galeriewald, unter Borke, 12. I. 1964 (no. 656): 56 . Zusätzlich dazu wurden untersucht: lö aus Nigeria, Ife campus, Bodenprobe, VII/VIII 1971, lg. J. T. Medier; 356 13o. 3 Trito-, 2 Deutonymphen aus Togo, Palimé, Wald von Klouto, 20/26. IV. 1974, lg. S. Vit, und auch einige Exemplare aus der Umgebung von Ban­co, Elfenbeinküste, lg. I. Löbl, III. 1977. Ebenso überprüft wurden die Typen von Cata­temnus togoensis (Ellingsen) (Museum Berlin ZMB 15068: 26 Syntypen, Kamerun, Albrechts­höhe), C. comorensis (Ellingsen) (Museum Berlin ZMB 15067: lo. Holotypus), C. congicus Beier (Museum Tervuren, no. 4370: lo. Holotypus; 4489-4491 23 1^ Paratype, 4362-4365 36 l(j> Paratypen) und C. sommerfeldi Beier (Museum Berlin ZMB 15066 16 Holotypus, 4o^ Para typen). Anschliessend an eine kurze Beschreibung der Adulti und zweier Nymphenstadien werden die Ergebnisse aus diesen Untersuchungen zusammengefasst und die Synonymisierung der drei oben genannten Arten mit C. togoensis begründet. Beschreibung (Adulti): Carapax mit 1 Paar heller Augenflecken, 1,15-1, 48x länger als breit, die submediale Qu er fur che breit und deutlich, medial leicht nach vorne gezogen, seitlich nach vorne biegend, Basalzone des Carapax leicht desklerotisiert (Übergang dazu "sägezahnartig" : skierotisierte Ausläufer reichen in die aufgehellte Zone), mit ca. 55 Borsten (4 am Vorder-, 8-10 am Hinterrand); Tergite I und II ungeteilt, III-X unvollständig oder vollständig, aber sehr schmal geteilt, XI ungeteilt, Halbtergit I und II mit einreihiger Beborstung (4-5 Hinterrandborsten), III mit 1 Lateral und z. T. 1 medialen Diskalborste, IV-X mit deutlich zweireihiger Beborstung (4-7 Hinterrand-, 2 Diskal-, 1 Lateral- und 1 mediale Randborste), auf X die Lateral- und 1 Diskalborste als Tastborsten entwickelt, letztes Tergit mit 12-14 Borsten (davon 2 Tast­borsten); Cheliceren mit 4 Stammborsten (2 gezähnt), Galea des <j> mit 5-6 apikalen und sub­apikalen KraUenästchen, die des 6 etwas kürzer und 3-4 ganz kurzen Verzweigungen apikal; Serrula externa 18-23 Lamellen (meist 20-21), Flagellum 4 Borsten (distale fein gezähnt); Lobus der Pedipalpencoxen mit 3 Marginal- und 2 Diskalborsten, Pedipalpencoxa glatt, 22­29 Borsten (Congo-Brazzaville; 18-25: Ex. aus Togo), Coxa I 10-15, II 10-14, III 6-11, IV 17-24; Genitaloperkel des 6 15-23, der des o. ca. 9 Borsten (im Halbkreis angeordnet), Spermathek wie von VACHON (1938) für C. similis angegeben, z.T. Kopfteil etwas ausge­prägter vom Halsteil abgesetzt; Halbsternite III mit 4-6 Hinterrand- und 3 Suprastigmalbor­sten, IV 5-8 (meist 6-7)+ 2-3, V-X 5-9 Hinterrandborsten (auf den mittleren meist 8), ab V

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