S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 30. Suppl. (Budapest, 1977)

b/ Die Artengruppen im Rahmen der Gattung sind in der Regel nach den mehr auffallenden äusseren Merkmalen (die Halsschildform u. a. ) geordnet; auf diese Weise geraten aber in eine einzige Gruppe Arten ohne nähere Entwicklungsverwandtschaft; in dieser Revision beabsichtige ich Gruppen der gegenseitig entwicklungsverwandten Arten zu schaffen und auch die Abhängigkeit in ihrer geographischen Verbreitung zu beweisen. II. Das untersuchte Material II. 1. Grundlage der vorliegenden Revision bilden insgesamt ca. 6 Ö00 Exemplare der verschiedenen Formen der. Gattung Molops ; die näheren Angaben über die Verteilung dieses Materials auf die einzelnen Arten, Uber die Fundorte usw. siehe später im Text bei den einzelnen Formen, im Absatz "Untersuchtes Material". Trotz des relativ grossen quantitativen Umfangs des Materials lassen sich jedoch aus den gegebenen Sammlungsfonden Populationsproben gleichmässig aus dem Gebiet der Balkanhalbinsel nicht aufsammeln. Es gibt Fundorte, an denen im Laufe der Jahrzehnte sehr intensiv gesammelt wurde (z. B. Umgebung von Sarajevo und Mostar; in Montenegro Lovcen, in Mazedonien Sar planina und Umgebung, im Griechenland Peristeri, Vermion, Parnassos, Taygetos, in Bulgarien Rila und Kalofer), während in den grossen Gebieten, die diese Fundorte verbinden, nur zufällig oder überhaupt nicht gesammelt wurde. In­folgedessen ist es freilich sehr schwierig und manchmal sogar unmöglich,die Übergangs­formen aus den die Areale einzelner Formen verbindenen Gebiete (siehe III. 5)zu unter­suchen. II. 2. Die entomologischen Sammlungen des Nationalmuseums in Praha (in folgen­dem Text abgekürzt als Pra) beinhalten ein ausserordentlich reichliches Material der Gattung Molops; ausser der ganzen Reihe historischer Exemplare aus den Serien von APFELBECK, REITTER, J. v MÜLLER u. a. befindet sich hier ein umfangreiches Mate­rial aus den eigenen Sammelreisen der tschechischen Entomologen in der Zeitspanne 1914-1938. Die reichlichsten Aufsammlungen kommen von MARAN (in Zusammenarbeit mit den Zoologen TABORSKY und KOMAREK) und von PURKYNË und KODYM aus Jugo­slawien, Griechenland un,d Bulgarien in den dreissiger Jahren, Weiter sind hier die Auf­sammlungen der tschechischen Entomologen OBENBERGER, HEYROVSKY und ROUBAL aus den zwanziger Jahren (vorwiegend aus Kroatien und Dalmatien) zu nennen; aus der älteren Zeit dann vor allen die Ausbeuten von RAMBOUSEK und MATCHA (1914, haupt­sächlich aus Montenegro und Mazedonien). Vereinzelte Fälle ausgenommen umfasst die­ses Material alle bisher bekannten Formen; in der vorliegenden Arbeit beschreibe ich auf Grund dieses Materials 13 neue Subspezies (geographische Rassen). Gleichzeitig mit diesem Material hatte ich auch Material der entomologischen Sammlungen des Slovakischen Nationalmuseums in Bratislava (Abkürzung Brat) zur Ver­fügung, das mir zur Bearbeitung sehr liebenswürdig J, OKALI ausgeliehen hat; in die­sem Museum ist die wertvolle ROUBAL-Sammlung aufbewahrt, die eine Reihe von Exem­plaren aus den historischen Serien beinhaltet. II. 3. Die taxonomische Revision aller Formen wäre selbstverständlich nicht mög­lich gewesen ohne die Hilfe vieler Kollegen aus verschiedenen Forschungsinstituten und Museen. Ich benütze die Gelegenheit, um allen diesen Kollegen noch einmal für ihre liebenswürdige und umfangreiche Mitarbeit, ohne die meine Aufgabe nicht zu erfüllen ge­wesen wäre, recht herzlichen Dank zu sagen. Mit ihrer Hilfe war ich in der Lage, be­sonders das Originalmaterial der Typenexemplare aus folgeneden Sammlungen zu stu­dieren: a/ Természettudományi Múzeum Allattára, Budapest, Ungarn (Abk. Bu); Z. Ka­szab (grösster Teil der Apfelbeck-Sammlung und die Reitter-Sammlung); b/ Institut für Pflanzenschutzforschung - Abteilung Taxonomie der Insekten (ehem. Deutsches Entomologisches Institut), Eberswalde, DDR (Abk. Ebw); L. Dieckmann (Kraatz­und Heyden-Sammlung);

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