S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 30. Suppl. (Budapest, 1977)

mir nur Einzelstücke vorlagen, habe ich für sie den Subspeziesstatus beibehalten (und dabei stelle ich sie - aus den bei ssp. parnassicola angeführten Gründen - zum sparta­ nus-Ras senkreis). In jedem Falle beweist diese Form allerdings die Tatsache, dass die sehr lange isolierten Inselpopulationen eine Tendenz zur Bildung einiger konstanter mor­phologischer Unterschiede an der Grenze von Artunterschieden aufweisen (siehe auch bei ssp. cephallenicus) . Verbreitung: Endemische Form von Insel Euvoia. ' 7f. Molops spartanus thessalicus J. Müller, 1930 Molops parnassicola thessalicus J. Müller, Kol. Rund. 16: 119. Typus: Von MÜLLER nach einer Serie von der Lokalität ''Ossa-Gebirge (Thessa­lien), Meschnigg et Weirather Igt. " beschrieben. Die Typen befinden sich wahrschein­lich im Museo Civico di Storia Naturale, Trieste und ich hatte leider keine Möglichkeit sie zu studieren. Aus der Originalserie (Ossa-Gebirge, 1500 m, 8. 5. 1928, Weirather Igt.) lagen mir jedoch 3 Exemplare vor {\<? + 2ij)o_). Charakteristik: Gesamtgrösse 15-16 mm. Gesamthabitus sehr charakteristisch, von den übrigen spartanus-Formen abweichend. Kopf breit, doch im Verhältnis zum brei­ten Halsschild schmaler erscheinend; Seitenrand der Stirn normal (ähnlich wie bei ssp. euboeicus ); merklich schmaler als bei den übrigen spartanus-Formen. Halsschild breit, etwa in der Mitte am breitesten, Seiten regelmässig nach vorn und nach hinten gerun­det, Basis deshalb kaum schmaler als der Vorderrand (Abb. 32). Flügeldecken breit und kurz, auffallend flach (insbesonders bei den cTö*), + parallelseitig (bei den ç»ç^ doch mehr oval, im Hinterdrittel am breitesten), Streifen fein, Zwischenräume sehr flach xx Aedoe­agusspitze (Dorsalansicht) +. schmal und gedehnt, parallelseitig (Abb. 45); zum Unter­schied von den übrigen spartanus-Formen befinden sich im Innensack zwei Zähnchen­gruppen: ausser der normalen Gruppe in der Mitte des Sackes befindet sich im Distal­teil noch eine kleinere, dem Innenrande gleichlaufende Gruppe (Binde) von Zähnchen (Abb. 4 6). Die weiblichen Genitalien ähnlich wie bei ssp. eurytanicus geformt, d. h. Stylus gross, nierenförmig (Abb'. 54). Der deutliche, beim vorliegenden Material konstante Unterschied im Bauplan der Zähnchengruppen im Innensack zusammen mit den übrigen angeführten morphologischen Merkmalen könnte zweifelsohne einer*. Grund für den Status einer selbständigen Art des thessalicus bieten. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die habituellen Merk­male auch beim euboeicus , dessen Aedoeagusinnensack mit den übrigen spartanus-For­men übereinstimmt, festgestellt werden können und dass eine Variabilität in der Anzahl der Zähnchengruppen auch einige andere spartanus -Ï or men (siehe ssp. cephallenicus und ssp. valonensis ) charakterisiert, stelle ich doch den i hessalicus als eine Subspezies zum spartanus-Rassenkreis. X Bemerkung: Mit einem Fundortzettelchen "Euboea" gibt es in der Apfelbeck-Samm­lung (Bu) noch lcT (vom A. Jedlióka als " M. parnassicola v . euboeicus Ggb. " determi­niert), bei welchem die Halsschild- und Flögeldeckenform, Kopfbreite und auch seine Gesamtgrösse mit ssp, chelmosensis fast übereinstimmen. Auch die Form der Aedoea­gusspitze, die bei Dorsalansicht sehr breit, kurz und stumpf abgerundet ist, nähert sich am ehesetzen dem spartanus chelmosensis. Die Basaleindrücke des Halsschildes liegen jedoch in einem relativ tiefen Basalgrübchen, das nur für den euboeicus charakteristisch ist. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine andere Lokalpopulation von der In­sel Euvoia; im Süden der verhältnismässig grossen Insel darf man Molops-Formen vor­aussetzen, die den peloponnesischen Populationen näher stehen können. X MÜLLER charakterisiert in seiner Beschreibung die Form des 7. Zwischenraumes als "schmal, kielförmig"; doch bei allen von mir untersuchten Exemplaren war der 7. Zwischenraum deutlich (bis zweimal) breiter als der 8., nie kielförmig.

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